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BIOS-Standardwerte herstellen

10.12.2013 | 15:12 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Wenn Sie die Systemstabilität optimieren wollen, sollten Sie die Standardeinstellungen für Ihre Hardware laden. Im Award-Bios finden Sie die passende Option im Menü "Verlassen" unter dem Punkt "Load Optimized Default", beim AMI-Bios heißt der entsprechende Eintrag "Load Setup Defaults".

Bestätigen Sie per [Return]. Danach werden Ihre Änderungen gespeichert und das Bios-Setup automatisch beendet. Starten Sie nun unter Windows einen Testlauf mit Sandra Lite. Dazu klicken Sie im Hauptmenü der Anwendung auf "Benchmarks". Sollte Ihr System während des Vorgangs abstürzen oder einfrieren, müssen Sie die Bios-Einstellungen der einzelnen PC-Komponenten gezielt überprüfen. Mehr dazu im Abschnitt unten.

Öffnen Sie noch vor weiteren Maßnahmen die "Hardware-Informationen" in Sandra Lite. Notieren Sie sich den Takt des Arbeitsspeichers. Fahren Sie anschließend Ihren PC herunter, und starten Sie ihn neu, um wieder ins Bios zu gelangen.

Einstellungen korrigieren: Gehen Sie im AMI- oder Award-Bios zur Registerkarte "Erweitert". Zuerst nehmen Sie sich unter der Option Chipsatz die Werte für den Arbeitsspeicher vor. Setzen Sie den "Timing Mode" auf "Auto" (Award). Bei der AMI-Variante heißt die Einstellung "Configure DRAM Timing by SPD". Wählen Sie dort "Aktiviert". Damit liest das Bios die Werte im Arbeitsspeicher direkt aus und sorgt so für eine exakte Ansteuerung.

Prüfen und korrigieren Sie gegebenenfalls im selben Menü unter "Memclock index value (Mhz)" (Award) den Takt des Arbeitsspeichers. Den exakten Wert haben Sie sich zuvor (Abschnitt oben) notiert.

Bei der Grafikkarte ist der PCI-Express-Takt maßgebend, damit das Gerät optimal für Ihren PC konfiguriert ist. Der Takt sollte genau 100 MHz betragen. Diese Einstellung finden Sie unter "Erweitert, CPU Configuration, PCI Express Frequency".

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