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Ausstattung: Auf Tempo getrimmt

22.10.2003 | 08:55 Uhr |

Im kompakten Notebook mit dem silber-grauen Gehäuse arbeitet ein Mobile Pentium 4 von Intel mit 2,8 Gigahertz. Dieser Prozessor ist eigentlich eine Desktop-CPU. Intel hat aber zusätzlich Eigenschaften integriert, die für reine Mobilprozessoren typisch sind, wie zum Beispiel Enhanced Speed Step, dem Absenken von Taktrate und Spannung im Akkubetrieb, und Deeper Sleep, dem stromsparenden Ausschalten des Prozessors, wenn seine Rechenkraft nicht benötigt wird.

Im Akkubetrieb läuft der Mobile Pentium 4 mit 1,6 Gigahertz und einer Spannung von 1,2 Volt, im Netzbetrieb bringt es die CPU im Aldi-Notebook auf 2,8 Gigahertz und 1,525 Volt Spannung. Intel gibt die maximale durchschnittliche Hitzebelastung (Thermal Design Power - TDP) des Prozessors wie beim Desktop-Pentium-4 mit 68,4 Watt an - diese Abwärme muss das Kühlsystem aus dem Notebook-Gehäuse schaffen können. Zum Vergleich: Die TDP des Mobile Pentium 4-M beträgt bei 2,6 Gigahertz nur 35 Watt, die des Centrino-Prozessors Pentium-M bei 1,7 Gigahertz sogar nur 24,5 Watt. In Sachen Kühllösung müssen die Notebook-Hersteller beim Mobile Pentium 4 also wie beim Einbau einer Desktop-CPU planen.

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