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Auf diese Medien können Sie Videos auslagern

Schon wenige Spielfilme füllen selbst große Festplatten. Sie können zwar durch Komprimieren Platz sparen, doch ist auch dies keine dauerhafte Lösung. Die Alternative: Lagern Sie Ihre Filme aus. Wir sagen Ihnen, welche Speichermedien sich dazu eignen und wie Sie vorgehen müssen.

CD-R:

Auf ein Standardmedium passen nur 650 Megabyte an Daten, und selbst überlange Rohlinge bieten lediglich bis zu 870 Megabyte. Daher sind CD-Rs zum Archivieren nur dann sinnvoll, wenn Sie den Spielfilm vorher per Divx-Codec komprimiert haben - dann genügt ein Medium. Ansonsten passen auf eine CD nur etwa 15 bis 20 Minuten Film im MPEG-2-Format.

CD-RW:

Für CD-RWs gelten die bei der CD-R genannten Punkte. Wiederbeschreibbare CD-Rohlinge sind die richtige Wahl, um Filme zu speichern, die Sie nicht für die Ewigkeit archivieren wollen - Sie können die Medien jederzeit überschreiben. Sie speichern einen Film auf einem CD-RW-Medium einfach über den Windows-Explorer.

DVD-R:

Da ein DVD-Recorder rund 10.000 Mark kostet und die passenden 4,7-Gigabyte-Medien 90 Mark pro Stück, ist dieses Medium zum Speichern von Videos im Heimbereich zu teuer.

DVD-RAM:

Ein Laufwerk der ersten Gerätegeneration ist ab 800 Mark erhältlich. Sie erkennen es daran, dass es pro Medienseite "nur" 2,6 Gigabyte an Daten speichern kann. Ein einseitig beschreibbares Medium kostet rund 40, ein zweiseitig beschreibbares etwa 65 Mark. Die zweite DVD-RAM-Generation speichert pro Medienseite 4,7 Gigabyte - Preis für ein Laufwerk: rund 1100 Mark. Ein einseitig beschreibbares Medium ist für 60, ein zweiseitig beschreibbares für 90 Mark zu haben. Ein empfehlenswertes Modell der ersten Gerätegeneration ist beispielsweise das LF-D103 von Panasonic (unter pcwelt.de/tests). Aus der zweiten Generation gibt es derzeit nur wenige Laufwerke, etwa das SD-W2002 von Toshiba .

Hardware-Test: Toshiba SD-W2002

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