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Audio-CDs professionell erstellen mit Disk at once

Anforderung

Zeitaufwand

CD-Recorder: Die Aufzeichnungsverfahren TAO und DAO:

Disk at once (DAO) sollten Sie unbedingt einsetzen, wenn Sie Audio-CDs erstellen wollen. Bei diesem Verfahren wird nur eine Session pro CD geschrieben, und die Tracks werden ohne Pause aneinandergesetzt. Das bedeutet aber, daß Sie vorab alle Titel auf Festplatte zusammenstellen und in einem Rutsch zum Brenner schicken. Vorteil: Keine störenden Nebengeräusche.Track at once (TAO) ist komfortabler, weil Sie hier die CD nicht in einem einzigen Arbeitsgang brennen müssen. Und falls ein Buffer Underrun auftritt, ist nicht alles verloren, sondern nur der Track, bei dem der Brenner das Schreiben abgebrochen hat. Sie können auch weitere Titel auf die CD brennen und diese anschließend abspielen.Verwenden Sie zum Beispiel Win-on-CD, dann stellen Sie TAO mit der Option "CD nicht abschließen." ein. Früher kam es bei selbsterstellten Musik-CDs zu Knackgeräuschen, wenn sie im TAO-Modus aufgenommen wurden. Im TAO-Modus steht nämlich - historisch bedingt - zwischen jedem Track eine Pause (ein "Gap") von zwei Sekunden, da die ersten Brenner Zeit brauchten, um den nachfolgenden Track sauber zu schreiben. Bei einer Audio-Scheibe im Sonderformat CD-Text werden diese Lücken zum Beispiel benötigt, um die Textinformationen in Subchannels unterzubringen, Sensible Audiospieler reagieren auf diese Verknüpfungsblöcke mit Knacksern. Doch die Technik entwickelt sich weiter, und so brennen viele aktuelle Geräte im TAO-Verfahren bereits ohne Pause. Das Programm Win on CD ab Version 3.5 zum Beispiel unterstützt diese Funktion, wenn Sie im Audio-Editor "Keine Pause zwischen den Tracks" einstellen. Die Fachleute sprechen dann auch von Gap= 0.

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