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Auch auf der Konsole schön

27.12.2007 | 12:55 Uhr |

Das neue KDE wird auch auf der Konsole optisch ein Leckerbissen werden. So stehen auch hier allerlei Effekte zur Verfügung, wie etwa Transparenz, sofern die im Rechner verbaute Hardware dies unterstützt. Möglich macht diese Effekte KWin, der Fenstermanager von KDE, der ebenfalls ergänzt und erweitert wurde.
Im so genannten OpenGL-Modus wird KDE damit die 3D-Fähigkeiten der Grafikkarte nutzen, also etwa auch Schatten darstellen können. Die dafür nötigen 3D-Grafikkarten-Treiber müssen dazu allerdings installiert sein. Fehlen diese, fällt KWin in einen seiner beiden anderen Modi zurück und versucht, so viele Effekte wie möglich in einer zweidimensionalen Darstellung zu präsentieren.

Starten oder warten?

Zur Zeit befindet sich KDE 4 noch im Beta-Stadium. Vieles funktioniert noch nicht und es können Abstürze auftreten. Wenn Sie überlegen, sofort auf den neuen Desktop umzusteigen, sobald Pakete für Ubuntu, Open Suse oder andere Distributionen verfügbar sind, sollten Sie folgende Punkte bedenken.
Generell gilt: Wenn die offiziellen Pakete einer KDE-Version zum Download zur Verfügung stehen, gehen die Entwickler davon aus, dass diese Version sich auch für den produktiven Einsatz eignet. Dass selbst dann noch Fehler enthalten sein können, gehört zur Software-Entwicklung dazu. Dass eine solche tiefgreifende Umwälzung der Architektur aber Software-Fehler begünstigt, steht außer Frage. Wer also mit seinem Arbeitssystem auf eine perfekte KDE-Umgebung angewiesen ist, fährt mit Sicherheit gut, sich das neue System zunächst mit einer Live-CD genauer anzuschauen, bevor er die Migration vollzieht. Und wie immer dürfte auch bei dieser Version gelten: Die Zeit nach einem großen Release ist die Zeit vor einem Zwischenrelease. Fehlerkorrekturen aus der Community werden dann schnell nachgereicht.

Mehr Infos

Nach Veröffentlichung des Final Release von KDE 4 wird es noch eine Weile dauern, bis Sie den Desktop in den Repositories Ihrer Distribution finden. Wenn für Ihre Distribution noch keine Binärdateien zur Verfügung stehen, müssen Sie sich Quellpakete auf Ihren Rechner laden, um diese zu kompilieren. Detaillierte Anleitungen dazu finden Sie in der Techbase von KDE . Den KDE-Quellcode finden Sie hier . Eventuell interessieren Sie such auch für die Weiterentwicklung von Plasma und Links zu weiteren Ressourcen oder Informationen zu Nepomuk .

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