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Arbeitstempo: Virenschutz kostet oft Leistung

Die Virenwächter müssen jede potenziell gefährliche Datei scannen, die gestartet wird. Das geht natürlich zu Lasten der Systemgeschwindigkeit. Wir wollten wissen, wie sehr die Programme den PC verlangsamen. Das Ergebnis: XP-Anwender können sich freuen - dieses System wird meist weit weniger ausgebremst als Windows ME. Ein Extrembeispiel ist hier Norton Antivirus: Unter Windows XP arbeitete der Wächter rund fünf Mal schneller als unter Windows ME.

Bei den schnellsten Tools im Test brauchte der PC unter starker Belastung mit residentem Virenwächter um 25 bis 40 Prozent länger, beim Mittelfeld um 70 bis 250 Prozent und im Extremfall dauerte eine Kopieraktion mit Virenwächter unter Windows ME 600 Prozent länger.

Insgesamt ist die Performance-Einbuße allerdings nur relevant, wenn man auf sehr viele Dateien zugreift, etwa beim Kopieren. In der täglichen Arbeit, wenn ab und an ein paar Dokumente geöffnet werden, ist der Geschwindigkeitsverlust auf aktuellen Rechnern nicht bedeutend. Den Virenwächter auszuschalten ist also nicht zu empfehlen, das Risiko einer Infektion wäre zu hoch.

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