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Arbeitsspeicher

17.03.2008 | 09:13 Uhr |

Derzeit bekommen Sie Arbeitsspeicher so günstig wie nie. Selbst gigantische vier Gigabyte RAM sind keine Luxusinvestition mehr.

Rekordtief bei den Speicherpreisen. Der Grund: ein Überangebot an Speicherchips. Die Hersteller haben nämlich seit Anfang 2007 auf den größeren RAM-Hunger von Windows Vista gesetzt und die Produktion erhöht.

Allerdings bleiben viele Nutzer vorerst lieber bei Windows XP. Zudem fertigen die Fabriken die RAM-Chips nun mit 70 statt 90 Nanometer Strukturbreite, was die Ausbeute zusätzlich um etwa 30 Prozent erhöht – die Folge ist ein Überangebot, das die Preise stark nach unten drückt. Daher greifen Sie beim Neukauf oder Aufrüsten Ihres PCs zu mindestens 2,0 GByte RAM.

Das verhindert lästige Nachladeruckler und verkürzt allgemein die Ladezeiten in vielen Spielen. Für 40 Euro bekommen Sie mit dem MDT 2,0 GB DDR2-800-Kit ein günstiges Paket aus zwei 1,0- GByte-RAM-Modulen. Der wenig schnellere DDR2-1066-Arbeitsspeicher kostet momentan noch das Doppelte und lohnt sich aufgrund des geringen Geschwindigkeitsvorteils nicht.

Wer aufgrund der niedrigen Preise gleich zukunftssichere 4,0 GByte Speicher möchte, dem empfehlen wir das aus zwei 2,0- GByte-Riegeln bestehende Dimm 4 GB DDR2-800-Kit der Firma Geil für 90 Euro.

Wenn Sie kein 64-Bit- Windows nutzen, stehen Ihnen davon, abhängig vom Systemaufbau, aber nur 2,8 bis 3,5 GByte zur Verfügung. Aber mit 4,0 GByte sind Sie auf jeden Fall für die Zukunft gerüstet, auch wenn Spiele – selbst Crysis – derzeit nicht spürbar von mehr als 2,0 GByte Hauptspeicher profitieren.

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