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Arbeitet Ihr Rechner stabil und zuverlässig?

12.01.2020 | 08:04 Uhr |

Falls Windows immer wieder einfriert, abstürzt oder anderweitig nicht mehr reagiert, können Sie leicht selbst herausfinden, ob etwa der Prozessor oder die Grafikkarte als Ursache in Betracht kommt.

1. PC-Probleme können viele Ursachen haben, darunter auch Hardwaredefekte. Sie sind mit den Bordmitteln von Windows nicht ohne Weiteres auszumachen. Um die PC-Komponenten im Rahmen von Stresstests zu überprüfen, setzen Sie am besten Spezialtools ein. Für einen Check des Prozessors eignet sich beispielsweise die Freeware CPU-Z . Nach dem Start zeigt das englischsprachige Programm Typ, Hersteller und weitere Angaben zu Prozessor, Mainboard, Arbeitsspeicher und Grafikkarte an.

Schritt 2
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2. Wechseln Sie zur Registerkarte „Bench“. Aktivieren Sie im Abschnitt „CPU Multi Thread“ das Häkchen vor „Threads“ und stellen Sie über das Ausklappfeld rechts daneben die maximal mögliche Thread-Anzahl ein. Auf diese Weise werden alle Kerne Ihres Prozessors in den Test einbezogen und Sie erhalten ein aussagekräftiges Prüfresultat. Die übrigen Programmeinstellungen belassen Sie auf ihren Vorgaben. 

Schritt 3
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3. Zum Starten des Stresstests klicken Sie auf die Schaltfläche „Stress CPU“. Beobachten Sie Ihren Rechner während des Testlaufes, der so lange dauert, bis Sie ihn durch einen Klick auf „Stop“ beenden. Drehen die Lüfter kurz nach dem Start bereits hoch, steht es nicht gut um die Prozessorkühlung. Oft liegt es einfach an Staub, der dem Prozessorlüfter zusetzt (Weitere Informationen dazu finden Sie im Kasten auf der rechten Seite). Stürzt Windows ab, haben Sie es entweder mit dem Übertakten übertrieben oder der Prozessor hat einen physikalischen Defekt. 

Schritt 4
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4. Einen Belastungstest, der über den Prozessor hinaus auch den Arbeitsspeicher, die Grafikkarte und die Festplatte oder das SSD-Laufwerk einbezieht, führen Sie mit Heavy Load durch. Installieren Sie die Freeware und starten Sie das Tool. Gehen Sie in das Menü „Test Methoden“ und setzen Sie Häkchen vor alle angebotenen Menüoptionen. 

Schritt 5
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5. Zum Starten des Belastungstests klicken Sie bitte auf den grünen Play-Button. Als Nächstes geht es ans Schuften: Heavy Load öffnet mehrere Programmfenster des mitgelieferten Tools Treesize , das gefahrlose Lesezugriffe auf die Festplatte durchführt.

Gleichzeitig stellt Heavy Load im Hauptfenster 3D-Berechnungen an, reserviert Teile des Arbeitsspeichers und gibt diese wieder frei. Die Kombination der Aktionen erzeugt Volllast und bringt die PC-Komponenten an ihre Leistungsgrenze. Drehen die Rechnerlüfter dabei hoch, liegt ein Kühlungsproblem vor (siehe dazu bitte Kasten unten). Stürzt Windows ab, ist ein Hardwaredefekt wahrscheinlich. Ein Klick auf den roten Stopp-Button beendet den Stresstest. 

Schritt 6
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6. Ihre Festplatte oder SSD ist bei Windows von besonderer Bedeutung. Mit HD Tune finden Sie heraus, ob es bei dieser Komponente Auffälligkeiten gibt. Nach dem Start wählen Sie oben links Ihre Festplatte aus. Wechseln Sie nun zur Registerkarte „Error Scan“ und klicken Sie auf „Start“. Gesunde Festplattenbereiche zeigt das Tool in grüner Farbe an, nicht lesbare Sektoren in roter Farbe. 

Lesetipp: PC startet nicht (richtig) - So gehen Sie vor

Wärmestau im PC vorbeugen

Mitunter gründen unerklärliche Windows-Abstürze in thermischen Problemen durch Hausstaub im Rechner. Mit zunehmender Nutzungsdauer gelangt Staub durch das Lüftungssystem direkt ins PC-Gehäuse. Dort lagern sich die Partikel auf den Komponenten ab. Das vermindert zunächst die Kühlleistung, geht später zulasten der Systemzuverlässigkeit und verkürzt letztendlich die Lebensdauer. Als Folge kann der Rechner gerade im Sommer, wenn die Raumtemperatur ansteigt, die im Betrieb entstehende Wärme nicht mehr ausreichend abführen und abstürzen. 

Gelegentliches Reinigen entfernt einen Großteil des Staubs und vermeidet thermisch bedingte Windows-Probleme. Und so geht’s: Fahren Sie Windows herunter. Trennen Sie den Rechner durch Ziehen des Netzsteckers vom Stromnetz. Öffnen Sie das Gehäuse. Zum Entfernen von Staub eignen sich handelsübliche Durchluftsprays aus Dosen und Ihr Staubsauger. Schalten Sie den Staubsauger auf der niedrigsten Stufe ein und verwenden Sie einen Bürstenaufsatz.

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► Alle Infos zur Höllenmaschine X2 zum Nachlesen: www.pcwelt.de/hmx

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