Der Windows Media Player fordert das System immens

Microsoft hat in Win ME den Media Player sowohl hinsichtlich der Ausstattung als auch der Bedienung aufgepeppt: Die Software zum Abspielen von Videos und Sounddateien bietet in der Version 7 anders als ihr Vorgänger in Win 98 zwölf Oberflächen (Skins) - so findet jeder den gewünschten Look.

Neben diesen grafischen Spielereien bietet der neue Media Player aber auch echte technische Neuerungen: Er kann beispielsweise eine Festplatte automatisch nach Musik- oder Videodateien durchsuchen. Und der CD-Spieler - nun im Media Player integriert - konvertiert Dateien vom CD-Audio ins MP3-Format. Doch diese Leistungsfähigkeit hat ihren Preis: Der Media Player 7 beschäftigt ein 400-MHz-System mit 64 MB RAM bestens.

So geht's:

Mehr zum CPU- und RAM-Bedarf von Win ME lesen Sie in den Tipps 1 und 2. Das Icon des Windows Media Players finden Sie übrigens auf dem Desktop.

So klappt der Umstieg: Windows ME

So klappt der Umstieg: Windows ME

Anwendungen III

Tipps für den Umstieg auf Windows ME

Movie Maker: Videoschnitt nur für Einsteiger

Neu in Win ME ist Movie Maker, ein Programm zum Bearbeiten von Videos. Sie können damit Videosequenzen sowie Bild- und Audiodateien bearbeiten und zu eigenen Videoclips zusammenstellen. Video Maker eignet sich vor allem für kleinere Projekte, bei größeren Dateien kann das System abstürzen.

Aber selbst die Videobearbeitung im kleineren Stil fordert die CPU enorm: Ein 500-MHz-System sollten Sie daher schon zur Verfügung haben, um flott arbeiten zu können. Hoch ist auch die Anforderung an den Arbeitsspeicher: 128 MB RAM sind nicht zu üppig!

So geht's:

Infos zur CPU- und RAM-Ausstattung Ihres Systems erhalten Sie über den Startbildschirm. Zum Movie Maker gelangen Sie über "Start, Programme, Zubehör, Windows Movie Maker".

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