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Antivirenkit Generation 11 (Beta)

29.11.2001 | 15:01 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Auf der Outlook-ähnlichen Oberfläche von Antivirenkit (AVK) sind alle Funktionen übersichtlich untergebracht. Neben dem On-Demand Scanner und dem Hintergrundwächter gibt es auch einen Virenschutz für eingehende E-Mails. Eine Schedule-Funktion überprüft das System automatisch in regelmäßigen Abständen auf Viren. Verdächtige Dateien können in der Quarantäne aufbewahrt werden. Das knapp 100 Mark teure Programm ist deutschsprachig, die Online-Hilfe präsentiert sich allerdings komplett in englisch.

Das Programm verwendet die Scanengines von Kaspersky (AVP) und RAV, die im Test unter Windows 98 und ME alle ITW- Viren erkannten. Nur unter XP Home übersah der Hintergrundwächter einen Bootvirus: Michelangelo. Der Wächter arbeitete unter XP Home noch nicht zuverlässig und brachte den Rechner bei einem Virenfund zum Absturz. Auch mehrere Updates vom Hersteller konnten dieses Problem nicht beheben. Angesichts einer Beta-Version ist dieses Manko aber verzeihbar.

Überzeugen konnte AVK im Archiv-Scan: Alle getesteten Archivformate werden vom Programm unterstützt. Sehr gut ist auch die Erkennungsrate der Zoo-Viren (99,9 Prozent). Allerdings verschonte uns auch AVK nicht mit Falschmeldungen von vermeintlich infizierten Dateien.

Fazit: Die Beta-Version macht auf die fertige Version neugierig. Insbesondere die gute Scanleistung in Kombination mit einer übersichtlichen Oberfläche kann sich sehen lassen.

Antivirenkit Generation 10

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