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Anonymsurfen.com

09.07.2004 | 12:50 Uhr |

Es gibt mehrere Web-Dienste, die sich als Proxy-Server zur Verfügung stellen und über den Browser bedienen lassen. Anonymsurfen.com bündelt einige dieser Dienste unter einer Bedienerführung. Die Online-Lösung testen wir außer Konkurrenz und vergeben keine Gesamtnote.

Bedienung: Auf der Startseite findet der Anwender eine Eingabezeile für die Web-Adresse, die er anonym aufrufen möchte. Über ein Drop-down-Feld wählt er einen der folgenden Anonymisierungsdienste aus.

Guardster.com: Der schnelle Proxy filterte Werbung aus, baute aber selbst Reklame in den Seitenkopf ein und nervte mit Pop-ups. Anonymizer.com: ein Dienst mit mäßiger Geschwindigkeit und ohne Werbung, der den Zugang zu manchen Web- Seiten blockierte. Megaproxy.com: unsere Empfehlung, da er im Test sehr schnell war und Daten über eine verschlüsselte Verbindung schickte. Slysurf.com: Der Dienst kam ohne Werbung aus, bot jedoch nur mittelmäßige Übertragungs-Geschwindigkeit.

Anonymization.net: Der Dienst war ziemlich langsam, verschonte uns aber mit zusätzlicher Werbung. Anonymisierungsdienst.de: War zum Testzeitpunkt werbefrei, lag bei der Geschwindigkeit aber am unteren Ende. SnoopBlocker.com: lag beim Tempo im Mittelfeld, schickte Daten über eine verschlüsselte Verbindung, platzierte über der eigentlichen Web-Seite aber Werbung. Anonymouse.com: Der Proxy war langsam und blendete Werbung ein. Links in Web-Seiten wandeln alle Dienste automatisch um, so dass sie beim Klick darauf auch anonym geladen werden.

Der Download von Dateien funktionierte im Test nur bei Anonymizer.com und Slysurf. com problemlos.

Zusatzfunktionen: Alle Dienste blocken Cookies ab, einige sogar Werbebanner.

Sicherheit: Die Liste der web-basierten Proxy-Server war zum Testzeitpunkt aktuell. Alle Dienste funktionierten. Nur zwei der enthaltenen Dienste bieten jedoch eine verschlüsselte Verbindung.

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