Die getestete Whistler-Version gehört noch zur Beta-1-Reihe von Microsoft. Schon im November war die Beta 1 erschienen. Anfang Januar kam die Beta 1 mit der Build-Nummer 2410 und ein paar Tage später gelangte die Beta 1 mit der Build-Nummer 2416 an die Öffentlichkeit.

Während sich die im November erschienene Version nur wenig von der Version 2410 unterschied, sind mit der 2416 viele neue Features hinzugekommen.

Alles in allem ist die 2416 ein großer Schritt hin zur Beta 2, die Microsoft noch im Laufe des Februars an alle Beta-Tester verschicken will. Wirklich spannend wird es dann mit dem ersten Pre-Release-Candidate. Microsoft geht derzeit davon aus, dass die erste reguläre Vorabversion 60 bis 90 Tage nach der Veröffentlichung der Beta 2 an die Tester verschickt werden kann. Danach dauert es nicht mehr lange, bis Whistler in die Regale der Händler kommt.

Bei der Beta 1 Build 2416 handelt es sich um eine reinrassige Beta-Version. Noch sind nicht alle Features integriert und die Hilfestellungen fehlen teilweise. Außerdem ist noch viel Debugging-Code enthalten, der die Geschwindigkeit herunterschraubt. Dennoch lief Whistler auf einem AMD mit 700 Megahertz schon angenehm flott. Lediglich das Starten und das Herunterfahren des Betriebssystems dauert länger, als es Microsoft für die endgültige Version verspricht.

Die Beta 1 Build 2416 entspricht vom Aufbau her der späteren Professional-Edition von Whistler. Diese richtet sich (nicht nur preislich) an Windows 2000 Nutzer. Weitere Hintergrund-Infos zu Whistler und den verschiedenen Versionen erhalten Sie im PC-WELT Special: Whistler - Ein Überblick

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