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Anmeldung und Umstellung

21.02.2003 | 11:21 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Kunden, die sich seit dem 20. Februar für ePOST anmelden, erhalten bei der Anmeldung zunächst automatisch das Leistungspaket ePOST Basic. Danach können sie sich für das Plus- oder Premium-Angebot entscheiden. Der Basic-Dienst für Neukunden beinhaltet allerdings im Unterschied zu Altkunden bereits keine POP3-Nutzung mehr, es steht keine Weiterleitung oder Urlaubsbenachrichtigung zur Verfügung und Mails werden nach 30 Tagen gelöscht.

Bei einer Umstellung auf ePOST Basic werden alle Mails, die älter als 30 Tage sind, automatisch gelöscht. Sie sollten also alle wichtigen älteren Mails sichern, wenn Sie nicht zu Plus oder Premium wechseln wollen.

Um bei ePOST einen Mail-Account anlegen zu können, müssen Sie ein Registrierungsformular ausfüllen und via Internet an die Post abschicken. Dabei müssen Sie Ihre korrekte Adresse angeben, die die Post auf unterschiedliche Weise überprüft. Accounts mit Dummy-Angaben sind also ähnlich wie bei Freemail/Web.de oder GMX und im Unterschied zu Hotmail nicht möglich.

Wenn Sie bisher ePOST-Nutzer waren und in Zukunft weiterhin Ihr Postfach via POP3 abfragen und Dienste wie Mailweierleitung nutzen wollen, ohne dafür zahlen zu müssen, sollten Sie sich einmal Konkurrenzangebote anschauen. Bekannte Alternativen sind Web.de, GMX und Hotmail. Mitunter bieten diese mehr Speicherplatz als ePOST, ermöglichen weiterhin einen kostenlosen POP3-Zugang, bieten eine längere oder unbegrenzte Verweildauer Ihrer Mails auf dem Server und lassen größere Mailanhänge zu. Allerdings müssen Sie auch bei diesen Maildiensten meist Werbung akzeptieren.

Der Maildienst ePOST hat nach Auskunft der Deutschen Post AG derzeit rund 1.000.000 Accounts.

5 Tipps gegen Spam (PC-WELT Online, 14.02.2003)

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