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Angriffsziel: Atari

30.09.2010 | 11:39 Uhr | Benjamin Schischka

In den frühen 1980er Jahren dominierte Ataris VCS 2600-Konsole den Markt der Heim-Videospiele, wie kein anderes Gerät zuvor. Da ist es wenig verwunderlich, dass die Werbekampagnen für vergleichbare Konsolen nur auf eines abzielten: zu beweisen, dass sie besser sind als Atari.
Hersteller Mattel arbeitete zum Beispiel mit dem bekannten US-Autor George Plimpton zusammen, um Werbung für sein Intellivision Spiele-System zu machen. Dabei ist Plimpton eigentlich wahrlich kein Spielexperte. Es würde wohl kaum jemanden verwundern, wenn er ein "Donkey Kong Jr." nicht von einem "Dig-Dug" unterscheiden könnte. Die meiste Zeit verbrachte Plimpton in den Werbespots jedoch damit, sich bissig über die schlechte Grafik des Atari VCS 2600 auszulassen.
Hier sehen Sie einen Spot, in dem er die Sportspiele von Intellivision mit denen von Atari vergleicht.

Das Modell ColecoVision hatte, zugegebenermaßen, schon bessere Grafik als der Atari VCS 2600 oder das Intellivision. Was diese Werbung dem Zuschauer jedoch wirklich vermitteln will ist: Der ColecoVision ist ausbaufähig. Man konnte das Gerät beispielsweise zu einem "Adam" Heimcomputer umrüsten - ein System, das später als der schlechteste PC aller Zeiten in die Geschichte eingehen sollte.

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