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So schützen Sie sich wie die Profis – per VPN-Tunnel

24.05.2011 | 11:20 Uhr | Benjamin Schischka

Cyberghost VPN
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© Cyberghost

Ein guter Weg sich zu schützen, ist ein abhörsicherer Datentunnel – eine VPN-Verbindung. VPN steht für Virtual Private Network und ist auf den PCs fortgeschrittener Anwender schon länger ein Thema. Gängige Dienste am PC sind etwa Cyberghost VPN oder Hotspot Shield .
 
VPN-Tools gibt es aber auch fürs Smartphone als App. Wer mit dem iPhone oder iPad unterwegs sicher surfen möchte schaut sich beispielsweise die kostenlose App VPN Express näher an. Die App verschlüsselt den Datenverkehr mit 128 Bit. Beim ersten Start gibt es neben den Zugangsdaten bis zu 1000 MB Gratis-Datenverkehr. Die Zugangsdaten tragen Sie in den iOS-Einstellungen ein („Einstellungen, Allgemein, Netzwerk, VPN“), weiteren Traffic kaufen Sie bei Bedarfvia In-App-Kauf in Express. Mit Preisen ab 79 Cent gehört die App zu den günstigsten Anbietern.
 
Nutzer von Android-Smartphones und -Tablets navigieren in „Einstellungen, Wireless, VPN-Einstellungen“ und tippen auf „VPN hinzufügen“. Wer noch keinen Server oder -Zugang besitzt, kann beispielsweise auf PandaPow VPN zurückgreifen. Die App ist kostenlos, funktioniert aber nur nach Anmeldung. Für einen Monat verlangt der Anbieter 9 Dollar, für ein Jahr 84 Dollar. Im Preis inbegriffen sind auch Zugänge für PC und Mac.

Welches VPN ist das richtige?

Wissenswertes über VPN: Über ein Virtual Private Network kommt Ihre IP-Adresse nicht beim Betreiber der besuchten Webseite an. VPNs werden deshalb auch gerne zum anonymen Surfen eingesetzt. Bedenken Sie aber, dass der VPN-Betreiber womöglich Ihre IP-Adresse zuordnen kann! Ein weiterer Einsatzzweck von VPNs ist die Umgehung länderspezifischer Grenzen. Ein Beispiel: Via Virtual Private Network können Sie auch ein Online-Radio nutzen, das eigentlich nur für US-User freigeschaltet ist. Die Sache hat aber auch einen Haken: Je nach Anbieter senkt der Daten-Tunnel die Surfgeschwindigkeit teilweise deutlich herab. Außerdem begrenzen viele Anbieter das Datenvolumen ihres VPNs – vergleichbar mit mobilen Flatrates. Wer mehr will, muss dann zahlen.

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