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Traffic-Analyse-Tools

04.05.2013 | 07:11 Uhr |

Google Analytics

Google Analytics ist das beliebteste Analyse-Tool
Vergrößern Google Analytics ist das beliebteste Analyse-Tool
© Google

Die überwiegende Mehrheit der Webmaster setzt als Analyse-Tool GoogleAnalytics ein. Für das Tool sprechen verschiedene Gründe. Es ist einfach zu verstehen sowie zu bedienen und es ist kostenlos, solange Ihre Website nicht mehr als zehn Millionen Seitenaufrufe pro Monat besitzt.

Um Google Analytics verwenden zu können, benötigen Sie nur ein Standard-Google-Konto. Nachdem Sie sich für Google Analytics registriert haben, erhalten Sie einen Code-Schnipsel. Diesen fügen Sie in Ihrer Website so ein, dass dieser auf jeder Unterseite erscheint. Sobald Sie damit fertig sind, zählt Google jeden Abruf Ihrer Seite im Internetbrowser.

Daten lassen sich stündlich, tages-, wochen- oder monatsweise auswerten
Vergrößern Daten lassen sich stündlich, tages-, wochen- oder monatsweise auswerten
© Google

Jetzt sollten Sie Google ein paar Tage Zeit geben, um einige Daten zu sammeln. Anschließend melden sich Sie in Ihrem Dashboard an und lassen sich den Traffic vom Vormonat grafisch anzeigen. Der Graph befindet sich oben. Standardmäßig ist die Besucherübersicht eingestellt. Unter dieser Darstellung befinden sich Links zu den demografischen Merkmalen, technischen Daten sowie zu weiteren Details zu Ihren Besuchern.

Die meiste Zeit verbringen Sie damit die Kurve zu analysieren. Neben der Besucherübersicht haben Sie die Möglichkeit die Werte zu Neue Besuche, Absprungrate, Besuche, Durchschnittliche Besuchsdauer, Eindeutige Besucher, Seiten/Besuch und Seitenaufrufe grafisch anzeigen zu lassen. Hierzu müssen Sie auf den Dropdown-Pfeil bei Besuche oben in der Grafik klicken. Die Werte lassen sich zudem untereinander ins Verhältnis setzen. Außerdem können Sie die Daten stündlich, tages-, wochen- und monatsweise auswerten lassen.

Woher stammen die meisten Besucher?
Vergrößern Woher stammen die meisten Besucher?
© Google

Links am Rand sind weitere Menüpunkte angeordnet. Je nach Kategorie lassen sich tiefer gehende Informationen einsehen. Bei Standardberichte finden Sie detaillierte Auskünfte zu Besucher, Werbung, Besucherquellen, Content sowie Conversions . Unter dem letzten Punkt wird die Messbarkeit der Erreichung eines Ziels verstanden. Dies kann der Fall sein, wenn Besucher ein Kontaktformular ausfüllen und absenden. Der Klick Besucher > Demografische Merkmale > Standort bringt eine Landkarte, in der  die Standorte Ihrer Besucher vermerkt sind, zum Vorschein. Wer möchte, kann die Darstellungsform mit den entsprechenden Symbolen rechts unterhalb der Grafik ändern.

Die Menüpunkte Besucherquellen und Content aus der Sidebar im Menü Standardberichte stellen einen wichtigen Teil der Analyse dar. Der Aufruf von Besucherquellen > Quellen > Alle Zugriffe zeigt Ihnen alle Informationen zu Ihren Besuchern wie Anzahl der Besuche , die durchschnittliche Besuchsdauer und die Absprungrate an. Mithilfe des Punkts Suchmaschinenoptimierung > Suchanfragen erhalten Sie ein Gefühl für die populärsten Suchbegriffe Ihrer Seite. Im Gegensatz dazu zeigt der Menüpunkt Content > Site Search > Seiten Webpages, die den meisten Traffic erzeugt haben. Indem Sie den Zeitraum verändern, können Sie lang- sowie kurzfristige Trends aufspüren. Google Analytics hilft Ihnen auch bei der Analyse Ihrer AdWords -Kampagnen, da Sie feststellen können wie viele Besucher Ihre Anzeige gebracht hat. Hierzu rufen Sie Content > AdSense > Übersicht auf.

Wer möchte, kann sich außerdem die Berichte per E-Mail zusenden lassen. Dazu klicken Sie oben im Menü auf Startseite und klicken auf die Schaltfläche E-Mail oben. In dem sich öffnenden Fenster können Sie den Intervall für die Häufigkeit der Berichtzustellung und die E-Mail-Adresse angeben, an die die Reports gehen sollen.

Ominture SiteCatalyst

User Generated Content und Social Networking Aktivitäten via SiteCatalyst analysieren
Vergrößern User Generated Content und Social Networking Aktivitäten via SiteCatalyst analysieren
© Adobe

Das einst eigenständige Produkt SiteCatalyst gehört seit 2009 Adobe. Das Tool analysiert wie Google detailliert das Besucherverhalten auf Ihren Webseiten, bietet aber weitere spezifischere Funktionen. Sobald eine von Ihnen festgesetzte Grenze über- beziehungsweise unterschritten wurde, informiert sich der Aktionsalarm. Daher setzen viele Unternehmen beide Werkzeuge ein.

Aufgrund der Vielzahl an Funktionen kann SiteCatalyst auf den ersten Blick komplizierter aussehen als das Pendant von Google. Die Basisfunktionen finden Sie auf der linken Seite und die visuelle Darstellung Ihrer Top-Seiten finden Sie unter Website Content > Seiten Reports .

SiteCatalyst zeichnet sich durch die Vielzahl an Reports aus, mit denen Kampagnen tiefgehend analysiert werden können. Die Optionen reichen vom Überwachen von User Generated Content (UGC) und Social Networking-Aktivitäten. Alle Berichte lassen sich komfortabel in regelmäßigen Abständen an eine E-Mail-Adresse versenden.

Alexa

Alexa stellt kostenlos die Traffic-Messwerte bereit
Vergrößern Alexa stellt kostenlos die Traffic-Messwerte bereit
© Alexa

Abschließend noch ein paar Worte zu Alexa . Das kostenlose Traffic-Analyse-Tool ist mittlerweile ein Teil von Amazon . Die Messwerte sind im Gegensatz zu Google Analytics oder zu SiteCatalyst nicht sehr genau. Grund: Nur wenige Internet-User haben die Gratis-Toolbar installiert, das den Internetverkehr aufzeichnet und für die Analyse benötigt wird.

Das Tool zeichnet sich dadurch aus, dass Alexa alle Daten öffentlich bereitstellt. Mit Hilfe des Werkzeugs können Sie somit ein Gefühl dafür bekommen, wie populär Ihre Seite im Vergleich zur Konkurrenz ist.

Dieser Artikel basiert auf einem Beitrag unserer Schwesterpublikation PCWorld.com .

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