Channel Header
193490

Alternative PC-Card-Adapter: Nur für Notebooks geeignet

11.09.2003 | 14:20 Uhr |

USB-Kartenleser sind in der Regel Low-Power-Devices, das heißt, die Geräte beziehen die zum Betrieb erforderliche Energie direkt über das USB-Kabel und benötigen keine zusätzliche Stromversorgung über ein Netzteil. Das ist besonders für den mobilen Einsatz in Verbindung mit einem Notebook praktisch, zum Beispiel im Urlaub. Sie brauchen in diesem Fall nicht noch ein sperriges Netzteil für den Kartenleser herumzutragen. Und da der Energiebedarf der meisten Kartenleser gering ist, wird die Akkulaufzeit des Notebooks durch einen angeschlossenen Kartenleser normalerweise nicht besonders stark beeinträchtigt.

Möchten Sie Ihre Speicherkarten unterwegs am Notebook ohne zusätzliches Lesegerät auslesen, leistet ein einfacher PC-Card-Adapter gute Dienste - vorausgesetzt, Ihr Notebook hat einen entsprechenden Slot. Eine solche Karte gibt's für etwa 20 bis 30 Euro für verschiedene Speichertypen, seit kurzem sind auch geringfügig teurere Multislot-Cards für mehrere Speichervarianten erhältlich. Dabei handelt es sich um eine herkömmliche PC-Card-Einsteckkarte, in die Sie Ihre Speicherkarte stecken und die Sie im Anschluss in das PC-Card-(PCMCIA)-Laufwerk Ihres Notebooks einsetzen. Unter Windows ME, 2000 und XP sind keine Treiber erforderlich - die Speicherkarte wird als gewöhnliches Laufwerk mit eigenem Laufwerksbuchstaben dargestellt.

Zum Zugriff auf die Dateien verwenden Sie den Windows-Explorer, mit dem Sie Ihre Fotos auf die Festplatte ziehen. Der Vorteil: Die Übertragungsgeschwindigkeit beim Auslesen von Bildern ist höher als bei einem USB-1.1-Kabel. Praktisch: Bei originalverpackten Microdrive-Festplattenlaufwerken gehört ein solcher Adapter zum Standard-Lieferumfang.

PC-WELT Marktplatz

0 Kommentare zu diesem Artikel
193490