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Alternative Gateway- und Firewall-Distributionen

19.11.2011 | 07:09 Uhr |

Der Vorteil von beispielsweise IPFire ist, dass diese Software um einiges schlanker ist als das Collax Security Gateway.
Vergrößern Der Vorteil von beispielsweise IPFire ist, dass diese Software um einiges schlanker ist als das Collax Security Gateway.

Wer etwas mehr Handarbeit nicht scheut und sich gerne mit intensiver mit den Themen Firewall und Gateway beschäftigen möchte, kann auch einen Blick auf die Linux-Distributionen IPFire , Zentyal und IPCop werfen. Diese sind komplett frei, haben aber den Nachteil von wesentlich knapperen Dokumentationen. Teilweise müssen Sie sich auch mit englischer Sprache begnügen. Auf BSD-Basis gibt es ebenfalls gute Firewall-Systeme. Dazu gehören pfSense und M0n0wall.

Sicheren Gastzugang mit M0n0wall einrichten

Der Vorteil der oben genannten Systeme ist, dass diese um einiges schlanker sind als das Collax Security Gateway. Allerdings bieten sie nicht denselben Funktionsumfang. Das ISO-Abbild von M0n0wall ist zum Beispiel knapp unter 18 MByte groß.

Fazit zu Firewall und Gateway
 
Wer eine Eierlegende Wollmilchsau in Sachen Firewall und Gateway für eine überschaubare Anzahl von Anwendern im Home-Office haben möchte, ist mit Collax Security Gateway sehr gut bedient. Gerade weil sich das System auch als Web- und Mail-Proxy einsetzen lässt. Die Installation geht schnell über die Bühne und dank der überdurchschnittlich guten Dokumentation finden sich auch Anwender zurecht, die nicht tagein tagaus Firewalls konfigurieren. Minimaler Aufwand mit maximalem Erfolgserlebnis und Nutzen darf man hier getrost verwenden.

So viel Sicherheit brauchen Sie wirklich
 
Das soll aber keinesfalls die anderen erwähnte Systeme in einem schlechten Licht dastehen lassen. Wer weiß, was er tut, ist mit IPFire, Zentyal, IPCop, pfSense und M0n0wall ebenso gut bedient. Die Einarbeitungszeit in diese Systeme dürfte allerdings etwas länger sein.


 

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