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Alles offen legen

27.12.2019 | 08:22 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Um das Jahr 2000 fing man bei Cherry an, sich Gedanken über die kommende Produktlinie für den Endverbrauchermarkt zu machen. Neben der Entwicklung der technischen Alleinstellungsmerkmale der neuen Keyboard-Generation und der Preisgestaltung muss auch auf die Einhaltung technischer Normen geachtet werden. Schließlich sollen die Tastaturen DIN-gerecht sein und die diversen Prüfsiegel wie CE und GS erhalten.

Von Microsoft wollen die Entwickler zudem das WHQL-Zertifikat (Windows Hardware Quality Labs) und das damit verbundene Windows-Logo erhalten. Damit bescheinigt Microsoft einem Hard- oder Software-Produkt die vollständige Kompatibilität mit Windows. Für den Verkaufserfolg ein nicht gerade unwichtiger Aspekt, obwohl das Fehlen dieses Siegels keineswegs bedeutet, dass das Gerät unter Windows nicht funktioniert.

Um das begehrte WHQL-Zertifikat zu erhalten, muss Cherry seine Produktions-Unterlagen Microsoft zur Verfügung stellen. Eine nicht ganz unproblematische Maßnahme, denn Microsoft ist ja als Tastaturen-Produzent ein Konkurrent von Cherry.

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