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Allerlei Tipps: Von DVB-T bis Timeshift

17.06.2005 | 12:28 Uhr |

DVB-T - Digitales Fernsehen (DVB, Digital Video Broadcasting) empfangen Sie über Satellit (DVB-S), Kabel (DVB-C) und Antenne, also terrestrisch (DVB-T) – letzteres aber nur, wo es entsprechend ausgebaute Sender gibt. Infos dazu finden Sie unter www. ueberall-tv.de.

EPG - Per Electronic Program Guide lassen sich TV-Aufnahmen bequem programmieren. Mit Gratis-Tools wie Tvgenial (www.tvgenial.de, 1,9 MB) oder Clickfinder (www.clickfinder.de , 11 MB) laden Sie Informationen zu Kanal, Sendezeit, Dauer und Inhalt aus dem Internet. Beim digitalen Fernsehen liefern die Sender die EPG-Infos automatisch mit.

Erste Hilfe bei TV-Problemen - 1. Holen Sie sich für Ihre TVKarte aktuelle Treiber und andere hilfreiche Tools von der Hersteller-Website. 2. Wenn die Karte im Geräte-Manager nicht auftaucht oder mit einem gelben Ausrufezeichen versehen ist, setzen Sie sie in einen anderen PCI-Steckplatz. 3. Die meisten TV-Tools funktionieren nur, wenn ein MPEG-Decoder installiert ist. Den kriegen Sie auf Ihren Rechner, indem Sie eine DVD-Player-Software wie zum Beispiel Power DVD von Cyberlink (siehe Punkt 6) installieren.

Timeshift - Per Timeshift machen Sie den PC zum Videorecorder. So können Sie das Fernsehbild anhalten, um ein Telefongespräch zu führen. Anschließend schauen Sie an der Stelle weiter, an der Sie gestoppt hatten. Oder Sie haben die Aufnahme eines Fußballspiels programmiert, wollen aber nicht bis zum Ende der Partie warten: Mit Timeshift sehen Sie die erste Halbzeit, während die zweite noch aufgezeichnet wird. Eine Timeshift-fähige TVKarte ist beispielsweise die Hauppauge PVR-150.

Codec - Damit sich Videomaterial platzsparend auf Festplatte, DVD oder (S)VCD unterbringen lässt, muss es komprimiert und beim Abspielen wieder entpackt werden. Diese Aufgabe übernimmt der Codec – eine Kurzform für Encoder, der das Komprimieren erledigt, und Decoder, der das Material wieder entpackt. Je effizienter der Codec arbeitet, desto stärker kann er die Daten komprimieren und dennoch eine gute Bildqualität liefern.

AVI - Die Abkürzung steht für Audio Video Interleave. Es ist ein Containerformat für Video- und Audiodaten. Mit welchem Codec sich diese Daten abspielen lassen, erkennen Sie deshalb nicht aus der Datei-Endung AVI.

Xvid - Der Open-Source-Codec Xvid bietet hohe Qualität. Unter www.xvid.org finden Sie die Source-Dateien, installationsfertige EXE-Dateien gibt es unter www.divx-digest.com/software/xvid.html .

5.1- und 7.1- Systeme - Diese Bezeichnungen haben sich für die Anzahl der Kanäle einer Soundanlage eingebürgert. Vor dem Punkt steht die Anzahl der Kanäle, die das gesamte Audiospektrum übertragen (Full- Range), dahinter die Anzahl der Subwoofer-Kanäle, die nur sehr tiefe Frequenzen liefern. Üblich sind 5.1- oder 7.1-Systeme mit fünf beziehungsweise sieben Satelliten- Lautsprechern und einem Subwoofer. Eine normale Stereoanlage trägt übrigens die Bezeichnung 2.0- oder 2.1-System, falls sie mit einem Subwoofer ausgestattet ist.

Tastatur statt Fernbedienung - Sie möchten so viele Anwendungen vom Wohnzimmersofa aus steuern, dass Ihnen die Tasten einer Fernbedienung auf keinen Fall ausreichen? Dann ist eine schicke IR-Tastatur genau das Richtige für Sie: Die K8561 samt IR-Empfänger kostet beispielsweise bei www.conrad.de rund 30 Euro (Artikelnummer 956938-PT). Sie kann alles, was mit einer Standardtastatur möglich ist, und muss nicht wie eine Fernbedienung programmiert werden.

Barebones fürs Wohnzimmer - Der PC kann als Multimedia- Maschine fast alles. Aber wer will sich schon einen großen, grauen und lauten Kasten ins Wohnzimmer stellen. Da kommt eher ein schicker Mini-PC in Frage, wie wir ihn hier ausführlich vorstellen .

Media-Center für Linux - Auch für Linux-Anwender gibt es Media-Center-Anwendungen. Die wichtigsten sind Freevo (http://freevo.sourceforge.net , 4,3 MB) und Myth TV (www.mythtv.org , 15,4 MB). Beide Programme sind englischsprachig und gratis.

TV-Aufnahmen brennen - Fernsehaufnahmen speichert Media Portal (siehe Punkt 16) im Microsoft-Format DVR-MS. Wie Sie diese Dateien in ein Format umwandeln, das sich weiterbearbeiten und brennen lässt, steht unter www.pcwelt.de/23a .

Girder kostenlos - Die Demo von Girder 3.3.8 ist auf 30 Tage beschränkt. Wer das Programm länger nutzen und trotzdem kein Geld dafür bezahlen möchte, kann auf die ältere Version 3.2.9 zurückgreifen – die ist kostenlos!

Mehr Infos - Zusätzliche Infos zu EPG-Tools sowie einen umfangreichen Workshop zum Programmieren von Fernbedienungen finden Sie auf www.pcwelt.de. Geben Sie auf der Startseite den Webcode Mediacenter ein.

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