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Akkus richtig aufbewahren

Wenn Sie Ihr Notebook längere Zeit nicht benutzen, sollten Sie den Akkus auf jeden Fall aus dem Gerät nehmen. Die Zellen haben dabei idealerweise einen Ladestand zwischen 50 und 80 Prozent. Wenn Sie den Akku im Gehäuse stecken lassen, entlädt er auch bei ausgeschaltetem Notebook, weil im Gerät Kriechströme fließen.

Es handelt sich dabei um einen nicht vermeidbaren Stromfluss an der Oberfläche der isolierenden Schichten eines Akkus. Je nach Beschaffenheit des Notebook, dem verwendeten Akkutyp und dem individuellen Ladestand können Kriechströme nach einiger Zeit sogar zu einer Tiefentladung des Akkus führen (Zustand, in dem eine Zelle mit niedriger Stromstärke vollentladen wird), die Sie unbedingt vermeiden müssen. Kriechströme fließen aber nur, wenn der Akku im Gerät steckt.
Benutzen Sie den Akkus für mehrere Wochen nicht, lagern Sie ihn deshalb am besten im halb oder etwas mehr geladenen Zustand bei kühler Zimmertemperatur.

Ein über längeren Zeitraum nur teilweise entladener Akku schläft ein. Sie können ihm allerdings mit zwei bis drei Entlade-Lade-Zyklen wieder auf die Sprünge helfen. Dieselbe Prozedur empfehlen wir auch bei einem fabrikneuen Akku, denn dieser erreicht erst nach zwei bis drei Lade-Entlade-Zyklen seine volle Leistungsfähigkeit. Und auch einen über Ebay & Co. gebraucht gekauften Ersatzakku älteren Datums können Sie auf diesem Weg wieder zu Kraft verhelfen und damit Ihr Notebook ordentlich antreiben.

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