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Agilität für Windows-Maschinen: ProcessArbiter

16.02.2014 | 09:23 Uhr |

Agilität für Windows-Maschinen: ProcessArbiter

ProcessArbiter
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© Bär/Schlede

Nicht nur für Systembetreuer ist eine Windows-Maschine eigentlich immer zu langsam. Für Administratoren kommt erschwerend hinzu, dass sie all ihren Anwendern nach Möglichkeit schnell reagierende und problemlos auch unter Last funktionierende Programme zur Verfügung stellen wollen. Gerade wenn beispielsweise auf einem Terminal-Server sehr viele Anwender gleichzeitig arbeiten, lässt die Agilität des Windows-Servers dann doch Wünsche offen. Wer nicht gleich in neue Hardware investieren will, sollte es vielleicht einmal mit der freien Software ProcessArbiter der deutschen Firma Sinn GmbH versuchen.

Das Programm regelt automatisch die Prioritäten der Prozesse der einzelnen Benutzer und kann so dafür sorgen, dass Anwendungen gerade in Multiuser-Umgebungen wie dem Terminal-Server ein weitaus besseres Antwortverhalten zeigen.

Vorteile beim Einsatz von ProcessArbiter:

  • Komplett freie Software, die den Durchsatz eines Windows-Systems wirklich verbessern kann.

  • Lösung arbeitet automatisch - der Administrator braucht den Dienst nur zu starten (oder auch wieder anhalten).

  • Einfache und unkomplizierte Installation.

Nachteile beim Einsatz von ProcessArbiter:

  • Software ist komplett in englischer Sprache, das trifft auch auf die kurzen Hilfedateien zu.

  • Der Administrator besitzt kaum weitere Einflussmöglichkeiten - das Programm regelt grundsätzlich alles automatisch und lässt nur wenige Änderungen zu.

Fazit: Dies ist sicher kein Werkzeug für Administratoren, die jede kleine "Systemschraube" selbst in der Hand haben wollen: Der ProcessArbiter zeigt zwar an was er tut - aber der Systemverwalter kann darauf nur sehr wenig Einfluss nehmen.

Wer das Tool aber einmal auf einem System gestartet hat, wird schnell sehen, dass dessen Einsatz gute Ergebnisse zeigt. Das gilt ganz besonders auch für ältere Windows-Systeme, die noch nicht mit so mächtiger Hardware ausgestattet sind. Unverständlich bleibt, warum eine deutsche Softwarefirma das Werkzeug ausschließlich und komplett in Englisch anbietet.

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