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Adieu vertikale Streifen und flimmernde Buchstaben

23.12.2003 | 09:21 Uhr |

Hängt der TFT-Monitor an einem D-Sub-Anschluss, empfängt er also analoge Grafiksignale, die er digitalisieren muss, ist für ihn Schwerstarbeit angesagt. Damit Sie ein streifenfreies Bild erhalten, muss er einen Takt mit derselben Frequenz wie die Grafikkarte generieren (Clock). Natürlich soll das Bild auch scharf sein, und dazu muss die TFT-Steuerung die exakten Zeitpunkte ermitteln, zu denen das analoge Signal bei der Wandlung in digitale Signale abgetastet wird (Phase). TFT-Monitore besitzen für diese Aufgaben eine Automatik.

Damit diese die Abstimmung einmal optimal erledigen kann, benötigen Sie eine bildschirmfüllende Grafik mit möglichst vielen senkrechten Streifen. Hierzu eignen sich etwa die PC-WELT-Testbilder für 15-Zoll-und 17-Zoll-TFTs. Sie finden beide über den Webcode "30121" (vier Megabyte). Rufen Sie das Bild auf, das die für Ihren Monitor passende Auflösung besitzt, und starten Sie dann die automatische Justierfunktion des Monitors. Meist findet er damit selbst die ideale Einstellung.

Sind Sie danach noch nicht zufrieden, justieren Sie "Phase" und "Clock" manuell - die meisten TFT-Displays bieten diese Optionen. Sie kommen trotzdem nicht zu einem klaren, streifenfreien Bild? Dann finden Grafikkarte und Monitor nicht zusammen. In diesem Fall müssen Sie sich von einer Komponente trennen. Vorteile hat hier derjenige, der für seinen neu gekauften TFT mit dem Händler ein Rückgaberecht vereinbart hat.

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