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Abziehen ohne Klicks

29.06.2013 | 13:46 Uhr |

Einen USB-Stick sollten Sie nicht einfach abziehen, denn Windows verwendet einen Schreib-Cache. Microsoft schreibt vor, den Speicher-Stick im Systray neben der Uhr über das grüne Symbol Hardware sicher entfernen abzumelden. Anderenfalls kann es zu Datenverlust kommen, weil Windows Teile der zu schreibenden Daten aus dem Cache noch nicht übertragen hat. Ein schnelles Abmelden ohne Klick ins Systray-Icon ermöglicht ein spezielles Kommandozeilen-Tool. Laden Sie Sync herunter . Beim Aufruf leert es automatisch den Schreib-Cache aller mit dem PC verbundenen Laufwerke.

USB 1.1 updaten
Für Mäuse oder Drucker reicht USB 1.1 noch aus, für flotte Festplatten mit USB-Anschluss ist die Übertragungsleistung allerdings zu gering. In der Regel kommen Sie mit USB 1.1 kaum kaum über 1 MB pro Sekunde. Mit USB 2.0 steigt das Datenübertragungstempo auf immerhin 7 bis 10 MB pro Sekunde. Wenn Sie eine externe Festplatte an einem Rechner mit USB 1.1 anschließen wollen, lohnt es sich in jedem Fall, gleich die rund 15 Euro für eine USB-2.0-PCI-Karte dazuzulegen. USB-Karten gibt es mit zwei oder vier Anschlüssen. Am besten entscheiden Sie sich gleich für ein nur geringfügig teureres Modell mit vier USB-Buchsen, damit Sie später mehr Geräte verbinden können.

USB-Stick verschlüsseln
Möchten Sie verhindern, dass Dritte Zugang zu den auf einem USB-Stick gespeicherten persönlichen Daten erhalten, müssen Sie die Dateien verschlüsseln. Dazu bietet sich ein virtuelles, chiffriertes Laufwerk an. Ein Nachteil herkömmlicher Verschlüsselungslösungen, die mit virtuellen Laufwerken arbeiten: Sie benötigen am betreffenden Windows-PC Administratorrechte. Dadurch haben Sie an Fremdrechnern schlechte Karten, denn hier haben Sie normalerweise nur Benutzerrechte.

Eines der wenigen Tools, das die Rechteproblematik geschickt umgeht, ist die Open-Source-Software True Crypt . Mit der neuen Version 5 können neben USB-Sticks nun auch Systempartitionen verschlüsselt werden. Das Tool richtet dazu dann eine Pre-Boot-Authentifizierung ein. Zu den weiteren Neuerungen in Version 5 gehören die Verschlüsselung mit dem SHA-512 Hash-Algorithmus statt SHA-1 sowie Steigerungen bei den Lese-/Schreibgeschwindigkeiten. Von einem Geschwindigkeitszuwachs bis zu 100 Prozent ist die Rede. Auch bei True Crypt sind Administratorrechte erforderlich - allerdings nur einmalig zur Installation.

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