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Abschaltung früher als erwartet

28.06.2013 | 20:15 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

PC-WELT wurde heute von einem Streamgate-Kunden von der bevorstehenden Abschaltung der Telefon- und DSL-Verbindungen informiert. Der Kunde war jedoch keineswegs offiziell von Streamgate in Kenntnis gesetzt worden, sondern hatte von seinem baldigen "Offline-Dasein" aus informellen Quellen erfahren. Außerdem hieß es zunächst, die Leitungen würden erst ab Freitag, den ersten März, gekappt. Die Hotline von Streamgate konnte dem Kunden keinerlei Auskunft zur bevorstehenden Leitungsstilllegung geben.

Nicht nur Kunden von Streamgate, auch Freenet -Nutzer könnten von der Abschaltung betroffen sein. Streamgate fungierte nämlich für Freenet als technischer Dienstleister beim Aufbau eines DSL-Netzes, wie Elke Rüther, Unternehmenssprecherin von Freenet, gegenüber PC-WELT erklärte.

Rund 500 Kunden von Freenet hängen im Raum München am DSL-Netz von Streamgate. Freenet habe seine von der Streamgate-Abschaltung betroffenen Kunden gestern Abend noch telefonisch von den Problemen bei Streamgate informiert.

Bei Freenet geht man jedoch davon aus, dass es für die Freenet-Kunden zu keinen Ausfallzeiten kommen wird, da das Unternehmen mit der Deutschen Telekom bereits verhandelt hat, damit die Internet-Zugänge für Freenet-Kunden freibleiben. Zudem habe es mit Streamgate Gespräche über eine Auffanglösung gegeben, diese seien jedoch gescheitert.

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