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AVG 6.0.288

29.11.2001 | 15:01 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Für die Virensuche stehen Anwendern von AVG zwei Bedieneroberflächen zur Verfügung: Die Version mit einer Basis-Oberfläche für Anfänger kostet 50 Mark. Für fortgeschrittene Benutzer ist auch eine optionale "Advanced"-Oberfläche für 80 Mark mit mehr Einstellungsmöglichkeiten vorhanden.

Vor einem Suchlauf kann nicht bestimmt werden, wie das Programm bei Virenfunden reagieren soll. Dies lässt sich erst nach dem Scanvorgang festlegen. Unter der Basis-Oberfläche kann zwischen "Heilen", "Ignorieren" und "Quarantäne" ausgewählt werden, im erweiterten Modus hat man zusätzlich die Möglichkeit infizierte Dateien zu löschen.

Grisofts Produkt AVG hatte in unserem Test erhebliche Probleme mit der Viren Erkennung. Bei den weitverbreiteten Viren übersah das Programm unter Windows 98 einen JavaScript-Virus, unter Windows ME sogar zusätzlich noch mehrere Dateiviren. Unter Windows XP Home wurde wieder der JavaScript-Virus und ein Bootvirus (Michelangelo.A) nicht entdeckt.

Die Erkennungsrate von Zoo-Viren betrug gerade einmal 89,8 Prozent. Weiterhin konnte es gerade einmal 13,5 Prozent der Trojanischen Pferden erkennen. AVG kann ARJ-, RAR- und ZIP-Dateien durchsuchen, egal, ob sie einfach oder mehrfach gepackt sind.

Fazit: Weder bei der Virenerkennung, noch bei Archiven konnte der Scanner wirklich überzeugen. Hier sollte der Hersteller noch nachbessern.

AVG 6.0

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