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ASF bis Xvid: Das kleine Codec-Lexikon

14.08.2009 | 15:28 Uhr | Panagiotis Kolokythas

ASF bis Xvid: Das kleine Codec-Lexikon

ASF
Das Advanced Streaming Format (ASF) von Microsoft basiert auf den Mpeg-4-Standard und kommt vor allem im Internet zum Einsatz. Windows Media Player unterstützt ASF seit der Version 8.

AVI
Viele Codecs verwenden AVI als Format für Video- und Audio-Inhalte. Hinter einer AVI-Datei kann also ein Divx-, Xvid- oder DV-Film stecken. Das Abspielen ist mit dem entsprechenden Codec möglich.

CBR
Bei einer mit Constant Bitrate komprimierten Filmdatei bleibt die Bitrate während des ganzen Films gleich. So lässt sich die Größe einer komprimierten Datei zulasten der Bildqualität genau festlegen.

Matroska
Das Open-Source-Projekt Matroska hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, AVI als Standard abzulösen. Filme in diesem Format erkennt man an der Endung "MKV". Bei "MKV" handelt es sich wie bei AVI um ein Container-Dateiformat, das beispielsweise Kapitelunterteilungen ebenso unterstützt, wie Untertitel und eine variable Bitrate. MKVs lassen sich auch als Stream im Internet übertragen.

MPEG
Der Standard der Motion Pictures Experts Group dient zum Komprimieren von Ton- und Bilddaten.

MPEG 1
Der Standard ist auch als VCD (Video-CD) bekannt.

MPEG 2
Kompressionsstandard als Erweiterung von MPEG 1. Dieser Standard wird auch als Super-Video-CD (SVCD) bezeichnet und kommt bei Video-DVDs zum Einsatz.

MPEG 4
Weiterentwicklung des MPEG-2- Formats mit noch besserer Komprimierung. Microsofts erste Variante von MPEG 4 ist seit Win 98 auf jedem Windows-PC installiert.

VBR
Beim Codieren mit variabler Bitrate entscheidet der Codec, welche Einstellung er zum Komprimieren unterschiedlicher Szenen nutzt.

Xvid
Xvid ist ein MPEG-4-Codec und eine Alternative zu Divx. Die Software auf Open-Source- Basis lässt sich in fast allen Playern und Schnittprogrammen zum Abspielen und Encoden nutzen. Sie bietet eine hohe Bildqualität.

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