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1992: IBM ThinkPad 700C

09.04.2011 | 07:01 Uhr | Benjamin Schischka

IBM ThinkPad 700C
Vergrößern IBM ThinkPad 700C
© 2014

Auch wenn die ersten, tragbaren PCs in den frühen 1980ern erschienen sind (zumindest wenn Sie das 11 Kilogramm schwere Osborne 1 als "tragbar" bezeichnen), wurden Laptops erst mit der ThinkPad-Reihe von IBM 1992 Status-Symbole für Geschäftsmänner. Schon kurze Zeit später konnte man sich im Aufenthaltsraum der Führungskräfte nicht mehr blicken lassen, wenn kein knallroter TrackPoint aus der Mitte der Tastatur hervorlugte.

"In den großen Finanz-Service-Firmen für die ich gearbeitet habe, hatten wir eine große Nachfrage von den Führungskräften nach neuen IBM-Laptops", erinnert sich Brenda Kerton, Direktionsberaterin bei Capability Insights Consulting. "Um als Persönlichkeit in der Führungsriege wahrgenommen zu werden, musste man so ein Gerät einfach haben. Die meisten wussten zwar nicht mal, wie sie damit E-Mails verwalten oder Office-Software nutzen, aber sie lernten dazu. Und von da an war die weitere Entwicklung wie ein Schneeball, der einen langen Hang hinabrollt und dabei immer größer wird. Laptops haben die Konversation zwischen IT und Business gewaltig angekurbelt."
Mit dem ThinkPad veränderte sich die Technologie plötzlich vom Status reiner Gek.-Instrumente hin zu einem beträchtlichen Faktor von Coolness. Die Business-Welt war nie wieder wie früher.

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