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9. Linux

21.12.2001 | 13:46 Uhr |

Euro-Unterstützung in KDE und Gnome

Linux: Unter der grafischen Oberfläche KDE müssen Sie als Zeichensatz "iso8859-15" konfigurieren. Dann erscheint das Euro-Symbol auf dem Bildschirm.

Frage:

Welche Probleme sind bei der Umstellung auf Euro unter den grafischen Oberflächen von Linux zu erwarten?

Antwort:

Der Euro scheint für die Linux- Gemeinde kein Thema zu sein. Auf den Web-Seiten des KDE- und desGnome-Projects ( www.kde.org und www.gnome.org ) fanden sich bis zum Redaktionsschluss keine Hinweise oder Tipps zur Euro-Umstellung. Lediglich auf der Seite www.koffice.org/kword/euro.phtml gibt es einige englischsprachige Informationen zur Verwendung des Euro-Zeichens in K-Word.

Ähnlich sieht es auf den Web-Seiten der Distributoren Suse, Red Hat oder Mandrake aus. Spezielle Infoseiten zum Euro fehlen. Hier hilft nur Volltextsuche über Google weiter ( www.google.de ; beispielsweise: "euro site:redhat.com").

Einige Infos zum Thema KDE und Euro finden Sie auch auf der Seite http://users.pandora.be/sim/euro .

Bei Suse gibt es unter dem Stichwort "euro" immerhin zwei Artikel in der Support-Datenbank ( http://sdb.suse.de ), die die wichtigsten Infos enthalten:

Entscheidend ist es, dass Sie den richtigen Zeichensatz im KDE-Kontrollzentrum bestimmen. Hier muss unter "Persönliche Einstellungen, Land & Sprache" unter "Zeichensatz" der Wert "iso8859-15" ausgewählt sein. Auf der Registerkarte "Währung" lässt sich dann über die Tastenkombination <AltGr>-<E> das Euro-Zeichen in das Feld "Währungssymbol" einfügen.

Wenn Sie Gnome als grafische Oberfläche verwenden, müssen Sie in den meisten Anwendungen auf das Euro-Zeichen verzichten. Bei Gnome gibt es keine globale Einstellung für den Zeichensatz, hier verwaltet jede Anwendung die Schriftarten selber. Nun können Sie zwar beispielsweise im Text-Editor Gedit unter "Einstellungen" eine andere Schriftart auswählen und anschließend als "Font Style" den Wert "iso8859-15" auswählen. Gedit ignoriert diese Einstellung jedoch.

In anderen Programmen, etwa der Tabellenkalkulation Gnumeric, lässt sich der Zeichensatz erst gar nicht auswählen.

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