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9. Können Sie nach dem Einschalten direkt weiterarbeiten?

Was dahinter steckt: Obwohl der "Ruhezustand" in der Systemsteuerung unter "Energieoptionen" auftaucht, kommt es dafür weder auf APM noch auf ACPI an. Sie brauchen lediglich genug freien Speicher auf der Festplatte für die Datei, die den Arbeitsspeicherzustand aufnimmt. Wenn Sie die Unterstützung für die Option "Ruhezustand" wählen, bedeutet das im Klartext, dass Windows diese Datei anlegt. Dann taucht der "Ruhezustand" in den Optionen für das Herunterfahren von Windows auf. Ob diese Funktion einen Geschwindigkeitsvorteil bringt, hängt sehr von Ihrem Rechner ab. Damit das Speichern und Wiedereinlesen der Datei wirklich schneller geht als ein regulärer Systemstart, benötigen Sie vor allem eine flotte Festplatte.

Allerdings haben wir festgestellt, dass mehrfacher Gebrauch dieser Funktion hintereinander nicht folgenlos bleibt: Häufig schleichen sich kleine Fehler ins System ein, etwa Probleme beim Bildaufbau. Fahren Sie den PC einmal komplett herunter, sind diese Fehler behoben.

Fazit: Der Ruhezustand ist vom Ansatz her sehr nützlich, aber wegen der auftretenden Probleme keine Lösung für den Alltag.

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