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1981: IBM PC Model 5150

09.04.2011 | 07:01 Uhr | Benjamin Schischka

IBM PC 5150 Foto zur Verfügung gestellt von Old-Computers.com
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Bevor IBM den ersten wirklichen "PC" im August 1981 auf die Welt losließ, gab es rund ein Dutzend eigenständiger Computersysteme, die allesamt inkompatibel miteinander waren. Der Grund: komplett unterschiedliche Software und Peripherie. Nach 1981 gab es dann nur noch drei Konkurrenten auf dem Markt: IBM, seine zahlreichen Dritthersteller-Klone und ein paar nervtötende Apple-Typen.

Das IBM-Label machte aus Computern, die früher als Spielzeug für Hobby-Bastler und Gamer galten, ein echtes Business-Gerät. Software wie Lotus 1-2-3 und Wordstar waren zusätzliche Kaufargumente für die geschäftliche Nutzung. Die offene Architektur des PCs ermöglichte es Software-Herstellern und Drittanbietern, sich auf ein Chipset und ein Betriebssystem zu standardisieren - das sparte Kosten und machte den PC zum Universal-Gerät, das die Arbeitswelt auf den Kopf stellte. Zwar hat Apple mit dem Apple II und VisiCalc bewiesen, dass PCs mehr sind, als bloße Spielzeuge, doch IBM hat die Systeme in eine ganze Industrie verwandelt.

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