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8.Windows-Explorer: Einstellungen (nicht) speichern

30.07.2003 | 10:32 Uhr | Thorsten Eggeling

Problem: Windows speichert nicht nur die im letzten Tipp vorgenommenen Explorer- Einstellungen, sondern auch Lage und Größe der Explorer-Fenster sowie die Information, welche davon geöffnet sind. Melden Sie sich das nächste Mal bei Windows an, wird der alte Zustand wieder hergestellt. Das ist aber nicht immer erwünscht.

Lösung: Ein Registry-Eintrag legt fest, ob Windows den Status der einzelnen Explorer- Fenster beim Abmelden speichert oder nicht. Der verantwortliche Wert heißt "NoSaveSettings" und steht in der Registry unter "Hkey_Current_User\ Software\Microsoft \Windows\Current Version \Policies\Explorer". Es handelt sich um einen DWORDWert: Steht er auf "1", sind die Einstellungen vor Veränderungen gesichert, bei einem Wert von "0" dagegen merkt sich Windows alles für den nächsten Start.

Es ist ebenso gut möglich, einen Binärwert für "NoSaveSettings" zu benutzen. Statt "1" setzen Sie dann eine "01000000" ein, statt "0" eine "00000000". Richten Sie also zunächst bei "0" den Explorer optimal ein, und melden Sie sich aus Windows ab und wieder neu an. Danach ändern Sie den Wert auf "1", und Ihre Einstellungen sind konserviert.

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