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7. Verfügbarkeit

17.11.2009 | 10:06 Uhr | Christian Löbering

Ein hohes Verfügbarkeitsniveau ist für SaaS-Anwendung unerlässlich; neben Disaster-Recovery-Lösungen und Transprenz über Auslastungsgrade beziehungsweise Engpässe benötigen die Anbieter ihrerseits langfristige Vereinbarungen mit Infrastruktur-Partnern.

8. Monitoring: SaaS ist in der Regel mit definierten SLAs (Service Level Agreements) und diese wiederum häufig mit Konventionalstrafen verbunden. Ohne ein professionelles Monitoring einschließlich Frühwarnautomatismen kann SaaS zum Bumerang für den Anbieter werden.

9. Abrechnung: SaaS-Anbieter müssen ihren Kunden flexible Abrechnungsmodelle anbieten, die sich an den jeweiligen Aufgaben orientieren; pauschale Modelle, die für alle Kunden gleich sind, werden nicht funktionieren.

10. Partner: SaaS-Anbieter benötigen Technologie-Partner, die fundierte SaaS-Erfahrung vorweisen können und die in der Lage sind, ihre Angebote flexibel an die verwendeten Kostenmodelle anzupassen.

"SaaS ist auch für Anbieter ein überaus interessantes und zukunftsfähiges Modell", erklärt Olf Jännsch, Sales Director Central Europe Indirect von Progress Software in Köln. "Aber SaaS ist keineswegs ein Selbstläufer und die Umstellung von klassischen Anwendungen auf ein SaaS-Modell ist in der Praxis alles andere als trivial. Die Zehn-Punkte-Liste unserer SaaS-Experten bietet Interessierten hier eine erste Orientierung." (rw)

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