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7. Grafikkarten-Upgrade: Wann sich die Aktion lohnt

18.10.2002 | 10:10 Uhr |

Ihre Grafikkarte präsentiert Ihnen beim Spielen nur ruckelnde Bilder oder schneidet beim Check mit Performance Test (Punkt 3) nicht glorreich ab? Testen Sie sie sicherheitshalber erst noch einmal mit einem Spezial-Benchmark wie 3D Mark 2001 SE (auf Heft-CD oder auf www.pcwelt.de).

Grafik-Benchmark: Bei 377 Punkten in 3D Mark 2000 lohnt sich ein Upgrade

Die Shareware gibt Ihrem System eine Punktzahl für die 3D-Grafikleistung. Liegt sie unter 1000? Dann ist eine neue Grafikkarte keine Fehlinvestition. Wenn Sie gerne mit Ihrem PC spielen, sollte er mindestens 5000 Punkte erreichen. Doch bedenken Sie: Eine merkbar bessere Bildqualität erreichen Sie erst durch ein Upgrade auf ein Modell, das mindestens doppelt so viele Punkte erreicht wie die alte Karte.

Im Schnitt schafft eine Karte mit dem Grafikchip Nvidia Geforce 2 MX 200 etwa 2000 und eine mit dem Nvidia Geforce 2 Ti um die 4200 Punkte. Noch besser sind der ATI Radeon 8500 und der Nvidia Geforce 4 Ti 4600 mit satten 7000 beziehungsweise 10.500 Punkten.

Hinweis: Wenn 3D Mark 2001 SE bei Ihrer Grafikkarte seine Dienste verweigert, dann nehmen Sie stattdessen einfach die Vorgängerversion 3D Mark 2000 (auf Heft-CD). Bei diesem Benchmark müssen Sie allerdings von einer anderen Punktewertung ausgehen: Bei weniger als 1500 Punkten ist ein Upgrade durchaus empfehlenswert.

Eines dürfen Sie allerdings beim Upgrade auf keinen Fall außer Acht lassen: Eine Top-Grafikkarte kann ihre Stärken nur voll ausspielen, wenn die CPU-Leistung das zulässt. Ist Ihr Prozessor langsamer als ein 800-MHz-Athlon oder ein 500-MHz-Pentium-III,dann können Sie sich die Ausgabe für eine super Grafikkarte wie die ATI Radeon 8500 getrost sparen. Wie Sie das Grafikkarten-Upgrade ausführen, worauf Sie unbedingt achten sollten und viele Tipps lesen Sie im aktuellen Heft im Artikel "Bilder mit Turbo".

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