807212

So klappt Ihr Kamera-Kauf

21.03.2011 | 10:00 Uhr |

Sie fühlen sich nach all den Informationen jetzt bereit für den Kauf Ihrer Digitalkamera? Nur zu, nichts wie los! Aber behalten Sie auf jeden Fall diese Tipps im Hinterkopf:

1) Passen Sie die Megapixel Ihren Bedürfnissen an
Die meisten Kompaktkameras haben mindestens 5 Megapixel - ausreichend für Fotodrucke mit 28 mal 35 Zentimetern. Kameras mit mehr Megapixeln schaffen sogar noch größere Drucke; zudem lassen sich darin oft kleine Details vergrößern, ohne dass das Bild verschwimmt. Wenn Sie lediglich Fotos im Standardformat 10 mal 15 Zentimeter ausdrucken wollen, achten Sie am besten gar nicht auf die Auflösung der Kamera, da geht so ziemlich jedes Modell. Zudem haben kleinere Auflösungen den Vorteil, dass mehr Fotos auf die Speicherkarte passen.

2) Kaufen Sie Akkus und Ladegeräte
Die Kosten für Einmal-Batterien summieren sich, je länger Sie Ihre Kamera damit betreiben. Viele Digitalkameras laufen mit AA-Batterien jeden Typs - wiederaufladbar und nicht wiederaufladbar. Sehr nützlich, wenn Ihre Akku-Batterien gerade schlapp machen und Sie aber nicht warten können, bis sie wieder voll geladen sind.

3) Vergessen Sie den digitalen Zoom
Die meisten Kameras bieten mindestens 3fach optischen Zoom - dagegen steht nicht selten ein bis zu 30facher digitaler Zoom. Vernachlässigen Sie diesen letzten Wert einfach. Fotos, die mit sehr hohem, digitalem Zoom geschossen werden, leiden meist unter schlechter Qualität. Optischer Zoom ist dem digitalen stets vorzuziehen.

4) Achten Sie auf Restlicht-Hilfe
Manche Kameras besitzen zusätzliche Lichtquellen die ihnen dabei helfen, auch bei Dämmerlicht richtig zu fokussieren. Ein wichtiger Faktor für Indoor-Fotos. Achten Sie beim Kauf daher auf Sensoren mit Hintergrundlicht (sogenannte BSIs); die machen selbst bei Restlicht einen guten Job.

5) Probieren statt studieren
Vor allem im Bereich der Menüs sind einige Kameras einfacher zu bedienen als andere. Diesen Vergleich können Sie aber nur anstellen, wenn Sie die Modelle selber ausprobieren. Achten Sie beim Hands-On auch auf Verschluss- und Auslösezeiten und werfen Sie einen Blick auf die Zoom-Eigenschaften des Objektivs: arbeitet es schnell und geschmeidig? Finden Sie heraus, wie lange Sie zwischen zwei Aufnahmen warten müssen. Und probieren Sie wenn möglich auch das Display draußen statt drinnen aus - was nützt Ihnen das übersichtlichste Menü, wenn Sie es in praller Sonne nicht lesen können?

6) Sinnvolles Zubehör?
Ein Speicherkarten-Lesegerät funktioniert wie eine externe Festplatte, die Sie an Ihren PC anschließen: damit ziehen Sie die Fotos auf Ihrer Speicherkarte direkt auf die Festplatte. Viele neuere Laptops und Netbooks besitzen bereits einen integrierten Kartenleser, genauso wie viele Drucker. Alternativ gibt es für einige Kamera-Modelle eine Art Docking-Station, die per Knopfdruck alle neuen Fotos auf ein ausgewähltes Speichermedium kopiert. Zusätzlich lädt eine solche Docking-Station die Akkus der Kamera wieder auf.

7) Kaufen Sie eine zweite Speicherkarte
Mit einer zusätzlichen Speicherkarte können Sie selbst dann noch weiter Fotos schießen, wenn Sie die Bilder der anderen Speicherkarte gerade herunterladen. Außerdem müssen Sie sich dann keine Sorgen darüber machen, dass der Speicherplatz so schnell eventuell nicht ausreichen könnte.

PC-WELT Marktplatz

807212