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7. Die Callcenter-Falle

04.08.2008 | 14:28 Uhr |

Kollege kommt gleich: Es gibt Kunden, die hatten noch nie Probleme, ihren Internet-Provider zu erreichen – ganz einfach, weil sie es nie versucht haben. Doch wenn es wirklich mal nötig wird, die Hotline anzurufen, kann das schnell teuer werden und in der Warteschleife des Callcenters eine Menge Nerven kosten. Während Neukunden in aller Regel auf gut erreichbare Gratis-Nummern zurückgreifen können, läuft der Kundenkontakt später bestenfalls über eine 0180-Nummer, in vielen Fällen aber auch über eine 0900- Nummer. Die kostet zwischen 1 und 2 Euro pro Minute. Anders als bei den früheren 0190-Nummern ist hier für den Anwender nicht anhand der ersten Ziffer erkennbar, wie viel ihn der Anruf kosten wird. Achten Sie unbedingt auf den angegebenen Minutenpreis und auf die Bandansage zu Beginn des Gesprächs.

Schriftlich ist günstiger: Wenn die FAQ nicht weiterhelfen, schicken Sie eine Mail oder ein Fax an den Kundenservice. Vorteile: Diese Form der Kommunikation lässt sich im Zweifelsfall belegen, und Sie hängen nicht minutenlang in der Warteschleife fest. Allerdings berichten uns Leser von verschiedenen
Providern, dass die Antwortzeit oft relativ lang ist oder auch gar keine Antwort erfolgt. Haben Sie also Geduld, aber haken Sie beizeiten nach. Immer mehr Provider bieten auch die Möglichkeit, über ein Chat-Fenster per Tastatur mit dem Kundenservice Kontakt aufzunehmen. Hier haben Sie sämtliche Absprachen wörtlich dokumentiert und können gegebenenfalls gleich nachfragen, wenn der Berater Ihre Frage nicht hinreichend beantwortet – auch ein Vorteil, wenn es später um den genauen Wortlaut oder die Vorgehensweise bei einem Problem geht.

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