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7. Der Digital Lifestyle ist teuer

Noch existiert kein einzelner verbindlicher Standard, in dem Schweizer Musterhaus kommen sieben Kommunikationstechniken zum Einsatz. Das führt dazu, dass die Einrichtung eines solchen Hauses, die Verbindung der verschiedenen Techniken und deren Wartung sehr aufwendig ist.

Ebenso gibt es bislang keine Massenproduktion der einzelnen Komponenten. Aus diesen Gründen ist der digitale Lebensstil zurzeit nur etwas für technikfreudige Zeitgenossen – und wohlhabende. Denn die meisten netzwerkfähigen Haushaltsgeräte kosten momentan noch deutlich mehr als herkömmliche Modelle von vergleichbarer Qualität.

Günstiger wird es allerdings, wenn sich handelsübliche Geräte aufrüsten lassen, wie zum Beispiel bei serve@Home von Siemens. Für Normalverdiener erschwinglich ist derzeit eigentlich nur die Verbindung von Unterhaltungsgeräten miteinander, wie sie Microsoft anbietet. Wer hier auf den Geschmack gekommen ist in Sachen vernetztes Zuhause, der wird sich vielleicht eines Tages auch für eine größere digitale Lösung erwärmen – einen einheitlichen Standard und deutlich niedrigere Preise vorausgesetzt.

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