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6. Passwörter und Adressbuch gemeinsam nutzen

26.02.2004 | 10:42 Uhr |

Um auf Passwort- und Adressbuchdateien unter beiden Systemen zuzugreifen, können Sie symbolische Verknüpfungen verwenden, die auf eine Datei verweisen. Um gespeicherte Passwörter - etwa für das Login auf bestimmten Websites - oder Formulardaten in beiden Systemen zur Verfügung zu haben, öffnen Sie unter Windows eine Website, die die Eingabe von beidem verlangt, etwa den Login-Vorgang bei Ebay.

Loggen Sie sich ein, fragt Mozilla, ob Sie Ihre Zugangsdaten speichern wollen. Bestätigen Sie dies, liegen dann in Ihrem Profile-Ordner zwei Dateien xxxxxxxx.s und xxxxxxxx.w, wobei "x" aus einer beliebigen Zahlenfolge besteht. Wechseln Sie dann in Linux, und öffnen Sie in einem Terminal-Fenster mit dem Befehl "mc" den Midnight Commander.

Dieser besteht aus zwei Fensterhälften: In der linken Hälfte navigieren Sie mit den Pfeiltasten oder der Maus in Ihr Home-Verzeichnis und markieren den Ordner ".mozilla". Beachten Sie den Punkt vor dem Verzeichnisnamen. Legen Sie mit F5 ein Backup des Ordners an, und wechseln Sie dann in das Verzeichnis ".mozilla/default/xxxxxxxx.slt".

Wechseln Sie nun mit der Tab-Taste in das andere Fenster, und navigieren Sie dort in das entsprechende Profile-Verzeichnis auf Ihrer FAT32-Partition. Markieren Sie die xxxxxxxx.s-Datei, und klicken Sie auf den Menüpunkt "Datei, Symlink". Quittieren Sie das nächste Fenster mit der Eingabe-Taste. Die neue Verknüpfung sollte den gleichen Dateinamen haben, allerdings mit einem "@" Zeichen davor.

Wiederholen Sie den Vorgang mit der "xxxxxxxx.w"-Datei, dem Ordner "Cache" und folgenden Dateien, falls vorhanden: abook.mab, cert8.db, cookies.txt, downloads.rdf, history.dat, history.mab, key3.db, localstore.rdf, mail-Views.dat, mimeTypes.rdf, pancea.dat, panels.rdf, prefs.js, search.rdf, secmod.db und training.dat. Haben Sie Mozilla zuvor unter Linux verwendet und möchten die erstellten Daten weiter benutzen, kopieren Sie die oben erwähnten Dateien zunächst in das neue Profile-Verzeichnis auf der FAT32-Partition und überschreiben dort eventuell vorhandene Dateien gleichen Namens einfach. Danach löschen Sie diese unter Linux, bevor Sie stattdessen symbolische Links erstellen.

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