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6. Arbeitsspeicher ohne Zusatz-Tool freischaufeln

29.01.2004 | 12:40 Uhr |

Theoretisch sollte jedes beendete Programm alle in den Arbeitsspeicher geladenen Komponenten entfernen. Doch in der Praxis bleiben oft Überreste im RAM, die unnötigen Speicherplatz belegen. Zahlreiche Shareware-Autoren haben sich dieser Problematik angenommen und bieten spezielle Tools an, mit denen Sie solche "Programmleichen" aus dem Arbeitsspeicher entfernen können. Es geht aber auch ohne zusätzliche Software.

Legen Sie - wie im 2 vorhergehenden Tipp beschrieben - eine neue Textdatei auf dem Desktop an, und speichern Sie diese unter einer eindeutigen Bezeichnung wie RAMOPTI.VBS. Der Inhalt der Textdatei sieht folgendermaßen aus: "FreeMem = Space(32000000)", wobei die Zahl 3.2000.000 stellvertretend für 32 Megabyte steht.

Dieser Betrag wird nach einem Doppelklick auf die VBS-Datei freigeräumt. Wollen Sie einen größeren Bereich des Arbeitsspeichers freigeben, setzen Sie stattdessen die Werte 64.000.000, 128.000.000 oder 256.000.000 für 64, 128 und 256 Megabyte ein.

Vorsicht: Der von Ihnen freigegebene Wert sollte maximal 60 Prozent des vorhandenen Arbeitsspeichers betragen. Ansonsten könnten beim Freischaufeln auch wichtige Windows-Bestandteile wie automatisch im Hintergrund laufende Dienste aus dem Arbeitsspeicher entfernt werden. Dies wirkt sich negativ auf die Systemstabilität aus; im Extremfall stürzt Windows XP ab.

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