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5G: Der neue Mobilfunk-Standard im Überblick

09.10.2019 | 08:02 Uhr |

Das Mobilfunknetz der nächsten Jahre bietet weit mehr als nur höhere Bandbreite gegenüber UMTS und LTE. PC-WELT stellt die neue Technik, die Provider, die besten Geräte zur Nutzung und mehr vor.

Insgesamt vier Unternehmen haben bei der Auktion, die im Juni dieses Jahres beendet wurde, Frequenzen im neuen Mobilfunknetz der fünften Generation (5G) ersteigert. Neben der Telekom Deutschland, Vodafone und Telefonica Deutschland hat auch die Drillisch Netz AG (1&1) an der Versteigerung teilgenommen. Die genaue Verteilung der Frequenzen und Bandbreiten sowie die Kosten für die einzelnen Frequenzen hat die Bundesnetzagentur in einer sehr ausführliche Pressemeldung veröffentlicht. Anfang September erfolgte der Startschuss, als die ersten Frequenzen offiziell zugeteilt wurden.

5G: Zehn wichtige Fragen und Antworten

Die ersten 5G-Netze: Einige wenige Städte werden versorgt

Zeitgleich damit hat die Deutsche Telekom im Rahmen der IFA den Start von 5G in den ersten Städten bekannt gegeben. Dies sind neben Berlin noch der Firmensitz in Bonn, Darmstadt, Köln sowie München. Darüber hinaus ist auch bereits eine erste Versorgung für Hamburg und Leipzig angekündigt. Insgesamt sind Anfang September bereits 129 5G-Antennen am Start, wobei etwas mehr als die Hälfte davon auf die Mitte von Berlin entfallen.

Vodafone wirbt bereits seit Juli dieses Jahres damit, der erste Betreiber in Deutschland zu sein, der privaten Nutzern ein 5G-Netz zur Verfügung stellt. Zu Beginn standen in 20 Städten und Gemeinden insgesamt 25 Zugangspunkte mit 60 Antennen bereit. Einen Monat später waren es bereits 50 Stationen mit 120 Antennen. Der Anbieter geht damit einen etwas anderen Weg als sein Konkurrent, die Telekom: Diese versucht, das Netzwerk an vielen Orten gleichzeitig aufzubauen, allerdings jeweils mit einer deutlich kleineren Fläche.

Im Netzausbau der Telekom können Sie seit Neuestem auch sehen, wo bereits ein 5G-Netz, wie hier in Berlin Mitte, zur Verfügung steht.
Vergrößern Im Netzausbau der Telekom können Sie seit Neuestem auch sehen, wo bereits ein 5G-Netz, wie hier in Berlin Mitte, zur Verfügung steht.

Neben großen Städten wie Berlin, München oder Hamburg sind auch Gemeinden wie Birgland in Bayern oder Hattstedt in Nordfriesland mit dabei. Laut FAQ auf der Vodafone-Website soll die Verfügbarkeit des 5G-Netzes auch über die Netzkarte  sichtbar sein, allerdings war dies Anfang September noch nicht der Fall.

Die beiden anderen Anbieter haben aktuell noch keine 5G Netze am Start. Drillisch geht derzeit von einem Start frühestens im Jahr 2021 aus, da erst einmal eine komplette Infrastruktur aufgebaut werden müsse. O2, der Vierte im Bunde, lässt sich aktuell noch zu keiner Aussage hinreißen, wann das eigene 5G-Netzwerk in Deutschland verfügbar sein wird.

Übersicht: Mobilfunktstandards

Generation

3G

4G

5G

Technologie

UMTS

HSDPA

HSPA+

LTA (CAT9)

LTE+ (ITU)

5G

Max. Download

384 Kbit/s

7,2 Mbit/s

28 Mbit/s

450 Mbit/s

1 Gbit/s

20 Gbit/s

Max. Upload

384 Kbit/s

1,45 Mbit/s

11 Mbit/s

50 Mbit/s

1 Gbit/s

10 Gbit/s

Anzeige im Smartphone

3G

H, 3G+

H+

LTE, 4G

LTE+, 4G+

5G

Vergangenheit und Zukunft: Von 3G bis 5G 

Seit den Anfangstagen des Mobilfunks ist sehr viel geschehen, nicht nur bei der Sprachqualität, sondern vor allem bei der verfügbaren Bandbreite für Up- und Download. Der Start des 3G- oder UMTS-Netzes (Universal Mobile Telecommunications System) in Deutschland fand vor rund 20 Jahren statt. Damals mussten sich die Anwender noch mit Geschwindigkeiten von rund 384 kBit/s zufriedengeben. Allerdings hat man das Mobiltelefon in dieser Zeit auch vor allem zum Telefonieren und für den Versand von SMS verwendet.

Die Netze wurden erst mit der Einführung von HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) und HSPA+ (High Speed Packet Access) deutlich schneller. Erhalten Sie heute auf Ihrem Smartphone die Anzeige H+, sind theoretisch Datentransferraten von bis zu 42 MBit/s möglich. Gerade in schwach ausgebauten Regionen schaltet Ihr Smartphone des Öfteren noch auf dieses Netz zurück, wenn wieder kein LTE-Netz (Long Term Evolution) zur Verfügung steht.

Sobald Sie jedoch in einem 4G-Netz eingebucht sind, erhöht sich die Datentransferrate spürbar: Theoretisch sind bis zu 1 GBit/s im Download möglich. Allerdings wird dies aktuell von keinem der Anbieter erreicht. Die Telekom vermarktet ihren Tarif mit einer maximalen Downloadgeschwindigkeit von 300 MBit/s und einem Upload von 50 MBit/s. Bei Vodafone sind dies bis zu 500 MBit/s im Download und 100 MBit/s im Upload. O2 bietet Geschwindigkeiten im eigenen Netz von 225 MBit/s im Download und 50 MBit/s im Upload.

Diese werden allerdings in den wenigsten Fällen komplett erreicht, aber auch für die wenigsten Anwendungen wirklich benötigt. O2 ist der einzige Anbieter, welcher hierzu auf seiner Website konkrete Zahlen liefert: Im Durchschnitt erreichen Sie in deren Netz eine Downloadrate von 37,5 MBit/s und eine Uploadrate von 22,5 MBit/s.

Bei den ersten Testmessungen von Anwendern, die aus den 5G-Netzen von Telekom und Vodafone kommen, werden die theoretischen Werte von 1 GB/s annähernd erreicht. Allerdings sind die einzelnen Netze aktuell auch nur wenig frequentiert, da die Anzahl der passenden Endgeräte aktuell sehr überschaubar ist. Auch Anwendungen, welche derzeit eine solche Bandbreite benötigen, sind bis auf den Download großer Dateien aktuell noch nicht vorhanden.

5G-Smartphones: Diese Modelle sind die schnellsten auf dem Markt

Anwendungsmöglichkeiten von 5G: Drei Einsatzszenarien

Auf der Website der Telekom werden die verschiedenen zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des 5G-Netzes in drei unterschiedliche Anwendungsbereiche unterteilt.
Vergrößern Auf der Website der Telekom werden die verschiedenen zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des 5G-Netzes in drei unterschiedliche Anwendungsbereiche unterteilt.

Dafür gibt es bereits zahlreiche Zukunftstechnologien, welche auf ein neues Mobilfunknetz als Grundlage für einen erfolgreichen Betrieb setzen. 

Bereits mit 3G und dann mit 4G kam es zu zahlreichen neuen Anwendungsbereichen des Mobilfunknetzes, vor allem über das Smartphone und die dazugehörigen Apps. Klassische Navigationssysteme wurden abgelöst durch Navigation mit Staumeldung in Echtzeit. Google Maps zeigt Ihnen heute beispielsweise nahezu metergenau den Anfang eines Staus an. Auch im privaten Bereich sind viele Anwendungen mobil geworden, die zuvor nur im heimischen Netzwerk möglich waren: Dank darauf ausgelegter Tarifoptionen wie Telekoms Stream On dürfen Sie heute auch unterwegs nahezu unlimitiert Streamingdienste verwenden oder Online-Games spielen.

Das neue 5G-Netz bringt weitere, bisher nicht vorhandene Einsatzmöglichkeiten mit sich – innerhalb und außerhalb des eigenen Hauses. Diese lassen sich grob drei unterschiedlichen Anwendungsbereichen zuordnen: eMBB (Enhanced Mobile Broadband), mMTC (Massive Machine Type Communications) und uRLLC (Ultra-Reliable and Low-Latency Communications).

eMBB umfasst die Anwendungen, die künftig unterwegs möglich sein werden, heute aber wegen fehlender Bandbreiten nur eingeschränkt funktionieren. Aufgrund der theoretisch möglichen Bandbreiten von 20 GBit/s lassen sich beispielsweise Anwendungen im Bereich der Augmented Reality in deutlich höherer Qualität umsetzen. Hier wird die reale und die computergenerierte Welt enger zusammenwachsen und ineinander übergehen. Pokémon Go war nur ein erster Ausblick, was mit heutiger Technologie möglich ist.

Bei der Telekom erhalten alle Magenta-Mobil-Laufzeit-Verträge auch Zugang zum 5G-Netz.
Vergrößern Bei der Telekom erhalten alle Magenta-Mobil-Laufzeit-Verträge auch Zugang zum 5G-Netz.

Auch das mobile Arbeiten wird mit 5G deutlicher einfacher, da im idealen Fall an jedem beliebigen Ort in Deutschland eine ausreichende Bandbreite zur Verfügung steht: Dies beginnt bei der Videokonferenz in 4K-Qualität und endet bei der Bearbeitung von komplexen 3D-Modellen in virtuellen Räumen. 

Für die Industrie wird das zweite Thema mMTC sehr wichtig werden: Hierunter fallen Anwendungsbereiche wie Smart Cities, Smart Agriculture oder auch die Logistik. Erste Städte sind bereits dabei, den Verkehrsfluss in Echtzeit zu optimieren. Der Hamburger Hafen steuert so die Zufahrt für Lkw an den Containerterminals, damit die Schlangen möglichst kurz und die Abholzeiten der Container gering sind. Landwirte werden dank intelligenter Technologien ihre Flächen noch besser bewirtschaften können, da die Analyse von Umweltdaten und die daraus resultierenden Folgeaktionen deutlich besser abschätzbar sind. Damit erhält beispielsweise eine Pflanze die optimale Menge an Wasser und Dünger für den maximalen Ertrag. Dies ist heute nur mit bedingt möglich.

Der dritte Anwendungsbereich uRLLC umfasst alle Themen rund um die zukünftige Fortbewegung, also vom autonomen Fahren über Fahrassistenten bis hin zur Auto-zu-Auto-Kommunikation. Hierfür sind sehr kurze Antwortzeiten von einer Millisekunde notwendig, damit ein voranfahrendes Auto beispielsweise die nachfolgenden noch über Bodenfrost informieren kann. Diese Anwendungsbereiche sind heute schon am besten greifbar, da die Automobilhersteller bereits sehr viel entwickelt haben – vor allem in den USA und in China, aber auch immer mehr in Deutschland.

Die Ideen für neue Anwendungen sind bereits vor dem Start des Netzes soweit in ausreichender Anzahl vorhanden – es fehlt nur noch die passende Infrastruktur.

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Der Netzausbau in Deutschland: Vorgaben der Bundesnetzagentur 

Die ersten Sendemasten sind noch auf Basis des 5G-NR-Standard aufgebaut worden. Dabei handelt es sich um 5G New Radio. Dieses Format erlaubt bereits deutlich höhere Datentransferraten als LTE, unterstützt allerdings noch nicht alle Anwendungsmöglichkeiten, die 5G künftig bieten wird.

Die Bundesnetzagentur hat die drei etablierten Anbieter – Telekom, Vodafone und O2 - bei der Vergabe der Lizenzen klare Bedingungen für den Fortschritt beim Netzausbau gemacht und diese an Zeitpunkte geknüpft.

Bis Ende des Jahres 2022 müssen die Anbieter eine Abdeckung von mindestens 98 Prozent der Haushalte je Bundesland mit einer Downloadrate von mindestens 100 MBit/s erreichen. Für die Bundesautobahnen muss zum gleichen Zeitpunkt ebenfalls eine Downloadate von 100 MBit/s erreicht werden und eine Latenzzeit von höchstens 10 Millisekunden. Dies ist die Zeit, die ein Datenpaket für die Strecke zwischen Sender und Empfänger benötigt.

In den neuen Vodafone Redund Young-Tarifen ist die 5GOption ohne Aufpreis mit enthalten.
Vergrößern In den neuen Vodafone Redund Young-Tarifen ist die 5GOption ohne Aufpreis mit enthalten.

Für den nächsten zeitlichen Abschnitt bis Ende 2024 sind dann auch die übrigen Bundesstraßen dran. Auch auf diesen muss eine entsprechende Downloadrate und Latenzzeit erreicht werden. Auf den übrigen Landes- und Staatsstraßen, den Seehäfen sowie dem Kernnetz der Wasserstraßen im Binnenbereich soll die Downloadrate bei mindestens 50 MBit/s betragen.

Auch für das Schienennetz gibt es Vorgaben: Bis 2022 sollen alle Schienenwege, auf denen pro Tag mehr als 2000 Fahrgäste fahren, mindestens 100 MBit/s erreicht werden. Dies sind somit neben den Strecken der Deutschen Bahn sicherlich auch alle Strecken des öffentlichen Nahverkehrs. Zwei Jahre später sollen dann auch die restlichen Bahnstrecken mit mindestens 50 MBit/s versorgt sein.

Für die Umsetzung dieser Vorgaben ist nicht zwingend der Aufbau eines 5G-Netzes notwendig. Dies lässt sich, wie bereits oben beschrieben, auch mit den bestehenden Standards LTE und LTE+ realisieren.

Es gibt ergänzend auch konkrete Angaben zum 5G-Ausbau: So müssen die Netzbetreiber bis Ende 2022 insgesamt 1000 Basisstationen mit 5G-Technik und weitere 500 mit mindestens 100 MBit/s errichten. Damit sollen Gebiete versorgt werden, die heute kein schnelles Mobilfunknetz besitzen.

Da Drillisch ein Neuling ohne eigenes Netz ist, hat die Bundesnetzagentur die Anforderungen hier niedriger gestaltet. So muss der Anbieter bis Ende 2023 mindestens 25 Prozent der Haushalte und bis Ende 2025 mindestens 50 Prozent mit dem neuen Netz erreichen. Für Drillisch liegt die Zielgröße für den ersten Schritt bei 1000 5G-Stationen.

Samsung bietet bereits mehrere Modelle mit 5G-Fähigkeit in Deutschland zum Kauf an.
Vergrößern Samsung bietet bereits mehrere Modelle mit 5G-Fähigkeit in Deutschland zum Kauf an.

Dabei ist es für alle Anbieter nicht zwingend erforderlich, an jedem Standort ein eigenes Netz zu besitzen. Generell würde es die Bundesnetzagentur begrüßen, wenn sich diese in bestimmten Gegenden zusammenschlössen, um die Versorgung zu gewährleisten. Dies gilt auch für die verschiedenen Straßen sowie die Seewege.

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Vertragliche Voraussetzungen: Nur bei Vodafone und Telekom 

Damit Sie an den Vorzügen des neuen 5G-Netzes teilhaben können, ist auch ein Mobilfunkvertrag notwendig, der eine solche Option bietet. An dieser Stelle sind aktuell die Telekom und Vodafone in Deutschland die einzigen, welche eine solche Option bieten. In den hauseigenen Tarifen der Telekom ist in allen Laufzeitverträgen mit 24 Monaten automatisch die Nutzung des 5G-Netzes ohne weiteren Aufpreis verfügbar. Dies gilt im Privatkundensegment sowohl für die Magenta-Mobil - als auch die Magenta-Mobil-Young -Tarife. Im Geschäftskundensegment umfasst dies alle neu abgeschlossenen Magenta-Mobil- Business-Tarife.

Mit dem Gigacube-Router und dem passenden Datentarif von Vodafone können Sie überall in Deutschland im 5G-Netzwerk als Alternative zum DSL-Anschluss surfen.
Vergrößern Mit dem Gigacube-Router und dem passenden Datentarif von Vodafone können Sie überall in Deutschland im 5G-Netzwerk als Alternative zum DSL-Anschluss surfen.

Bei Vodafone sieht es ähnlich aus: Im Privatkundenbereich ist in den Red-Tarifen und den Young-Tarifen die 5G-Option zum festen Bestandteil geworden, bei den Geschäftskunden sind dies entsprechend die Red-Business-Varianten.

Ob es zu bestehenden Verträgen eine Zusatzoption geben wird oder ob Sie nur bei der Verlängerung eines Vertrags um 24 Monate auch in den Genuss des neuen Netzes kommen, kann Ihnen Ihr Anbieter über einen Service-Mitarbeiter sicherlich mitteilen.

Die Kosten für den Zugang zum 5G-Netz sind jedoch nicht zu vernachlässigen: Bei Vodafone sind dies im günstigsten Tarif Red XS mit 4 GB an Datenvolumen rund 25 Euro für die ersten 12 Monate und anschließend knapp 30 Euro für das zweite Jahr. Bei der Telekom wird es sogar noch ein wenig teurer. Hier sind Sie bei der günstigsten Variante Magenta Mobil S bei knapp 40 Euro pro Monat, allerdings haben Sie dort auch 6 GB an Datenvolumen inklusive. In der Übersicht haben wir die aktuellen Tarife mit 5G-Option für Sie zusammengestellt.

Bei beiden Anbietern handelt es sich um die günstigste Variante des Tarifs ohne subventioniertes Smartphone. Falls Sie ein solches noch alle 24 Monate mit dazu bekommen möchten, bedeutet dies noch einmal mindestens 10 Euro zusätzlich pro Monat.

Übersicht: 5G-Tarife

Anbieter

Vodafone

Telekom

Tarifname

Red XS

Red S

Red M

Magenta Mobil S

Magenta Mobil M

Magenta Mobil L

Magenta Mobil XL

Volumen

4 GB

12 GB

24 GB

6 GB

12 GB

24 GB

Unbegrenzt

Telefonflat

Ja

Ja

SMS

Ja

Ja

MMS

Ja

0,39 € je MMS

Download

500 Mbit/s

300 Mbit/s

Upload

100 Mbit/s

50 Mbit/s

EU-Flat

Ja

Ja

Sonstiges

Vodafone Pass, GigaDepot

Hotspot Flat, Stream On Gaming, Stream On Musik

Hotspot Flat, Stream On Gaming, Stream On Musik & Video

Hotspot Flat, Stream On Gaming, Stream On Musik, Stream On Social & Chat

Hotspot Flat, Stream On Gaming, Stream On Musik, Stream On Social & Chat

Laufzeit

24 Monate

24 Monate

Preis ohne Smartphone

24,99 € / 29,99 € (1)

29,99 € / 39,99 € (1)

34,99 € / 49,99 € (1)

39,95 €

49,95 €

59,95 €

84,95 €

(1) In den ersten 12 Monate reduzierter Preis

Smartphone-Angebote: Diese Geräte sind bereits erhältlich 

Haben Sie den passenden Vertrag abgeschlossen, fehlt Ihnen am Ende nur noch das passende 5G-fähige Mobilgerät. Mit dem Start der Mobilfunknetze sind bereits die ersten Modelle im Bundle bei Vodafone und der Telekom erhältlich.

Bei Vodafone gibt es aktuell zwei Smartphones, die 5G-fähig sind: das Samsung Galaxy S10 5G sowie das Huawei Mate 20 X 5G . Die Preise sind abhängig vom gewählten Tarif zwischen rund 300 Euro und 850 Euro. Beim Mate20 X 5G sind Sie etwas günstiger unterwegs, hier bewegen sich die Preise zwischen rund 170 Euro und 655 Euro.

Bei der Telekom erhalten Sie das Samsung Note 10+ als 5G Version zu Preisen zwischen 580 und 880 Euro.
Vergrößern Bei der Telekom erhalten Sie das Samsung Note 10+ als 5G Version zu Preisen zwischen 580 und 880 Euro.

Ohne Vertrag sind die beiden Smartphones noch einmal deutlich teurer. So zahlen Sie aktuell für das Huawei-Smartphone rund 940 Euro und für das Samsung Galaxy rund 1000 Euro.

Bei der Telekom bekommen Sie neben den beiden Geräten auch das Samsung Note 10+ 5G . Es kostet ohne Vertrag rund 1200 Euro. Kombinieren Sie dieses mit einem Mobilfunktarif, sind zwischen 580 Euro und rund 880 Euro fällig.

Die wichtigsten technischen Daten der drei Modelle haben wir in einer Tabelle für Sie gegenübergestellt.

Neben den Smartphones gibt es bei der Telekom und auch bei Vodafone ein erstes 5G-Modem zu kaufen. Bei der Telekom ist dies der HTC 5G HUB für rund 800 Euro ohne Vertrag. Eine Kombination mit Datenvertrag war Anfang September noch nicht möglich.

Ein recht interessantes Angebot hat Vodafone mit dem Gigacube 5G . Dabei handelt es sich um ein 5G-Modem plus Datentarif mit hohem Downloadvolumen von 125 bzw. 250 GB pro Monat. Die beiden Tarife kosten knapp 38 Euro für die kleinere Datenmenge und 10 Euro mehr für das doppelte Volumen.

Der Gigacube kostet bei einer Vertragslaufzeit von 24 Monaten einmalig noch knapp 350 Euro. Dafür können Sie den Router an jedem beliebigen Ort in Deutschland wie einen DSL-Anschluss verwenden – optimal für alle, die mehrere Wohnsitze haben, eine Internetanbindung benötigen, aber nicht überall einen Festnetzanschluss beauftragen möchten.

Wie Sie an den Tarifen und den Smartphones erkennen, ist der Markt in Bewegung, was die neue Technologie betrifft. Ein Einstieg heute ist vor allem von Seiten der Hardware allerdings noch sehr kostenintensiv. Hier werden sich die Preise sicherlich im Jahr 2020 deutlich nach unten entwickeln.

Mit dem Ausbau von 5G haben die Anbieter zeitlich damit begonnen, das 3G Netz zurückzubauen.

Übersicht: 5G-Smartphones

Name

Huawei Mate 20 X 5G

Samsung Galaxy S10 5G

Samsung Note 10+ 5G

Betriebssystem

Android 9.0

Android 9.0

Android 9.0

Displaygröße

7,2 Zoll

6,7 Zoll

6,8 Zoll

Displaytechnologie

Oled

WQHD+

Amoled

Displayauflösung

2244 x 1080 Pixel

3040 x 1440 Pixel

3040 x 1440 Pixel

Kamera

Triple (40+ 20 + 8 MP)

Triple (16 + 12 + 12 MP)

Triple (16 + 12 + 12 MP)

Frontkamera

24 Megapixel (MP)

10 Megapixel (MP)

10 Megapixel (MP)

Gewicht

223 g

198 g

198 g

Maße

8,5 x 0,8 x 17,5 cm

7,7 x 0,8 x 16,3 cm

7,7 x 0,8 x 16,2 cm

Interner Speicher

256 GB

256 GB

256 GB

Arbeitsspeicher

8 GB

8 GB

12 GB

Prozessor

Octacore (2,6 GHz)

Octacore (2,7 GHz)

Octacore (2,7 GHz)

Prozessortyp

Kirin 980

Exynos 9820

Exynos 9825

Antutu Benchmark

313561

340325

360000

Akku

4200 mAh

4500 mAh

4300 mAh

Dual-SIM

Ja

Ja

Ja

Kein LTE: Was passiert mit Altverträgen? 

Noch vor nicht allzu langer Zeit wurden viele Mobilfunktarife ohne LTE-Zusatz verkauft. Dies waren oftmals Laufzeitverträge von 24 Monaten mit einem subventionierten Smartphone dazu. Künftig bleibt diesen Geräten aufgrund der fehlenden LTE-Option der Zugang zum 4GNetz verwehrt.

Die Telekom will bis Ende 2020 das 3G-Netz vollständig abschalten, Vodafone plant dies bis spätestens 2021.

Edeka verkauft unter dem Label „Edeka smart“ einen Tarif im Telekom-Netz mit LTE max und Downloadraten bis 300 MBit/s.
Vergrößern Edeka verkauft unter dem Label „Edeka smart“ einen Tarif im Telekom-Netz mit LTE max und Downloadraten bis 300 MBit/s.

Nach einem Bericht der Bundesnetzagentur, der inzwischen auszugsweise bei „ Frag den Staat “ veröffentlicht wurde, haben Ende 2018 nur rund die Hälfte der Nutzer ihre Geräte im LTE-Netz eingesetzt. Ob dies an einer fehlenden Vertragsoption oder der Hardware liegt, die kein LTE unterstützt, lässt der Bericht als Frage offen.

Seitdem ist glücklicherweise einiges auf dem Mobilfunk-Tarifmarkt passiert. Viele Anbieter sind dazu übergegangen, ihre bestehenden Laufzeitverträge um eine LTE-Option zu ergänzen. O2 und die Reseller bietet bereits seit Langem nur noch Verträge mit LTE an. Vodafone und die Telekom haben in den letzten Monaten ihr Netz konsequent auch für Reseller geöffnet. So finden Sie heute auch bei den Monatstarifen nahezu keinen Anbieter mehr, bei dem LTE nicht zum festen Bestandteil gehört. 

Die Vergleichsportale von Verivox und Check24 zeigen eine breite Palette aktueller Mobilfunkangebote mit und ohne Smartphone.
Vergrößern Die Vergleichsportale von Verivox und Check24 zeigen eine breite Palette aktueller Mobilfunkangebote mit und ohne Smartphone.

Sollten Sie aktuell noch einen Vertrag ohne LTE-Option besitzen, sprechen Sie am besten Ihren Anbieter an, ob in naher Zukunft LTE ohne Aufpreis inkludiert wird. Kommt Ihnen Ihr Anbieter nicht mit einem attraktiven Angebot entgegen, kündigen Sie den Vertrag am besten zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Machen Sie sich rechtzeitig auf die Suche nach einem passenden Tarif. Die Vergleichsportale von Verivox  und Check24  bieten Ihnen einen guten Vergleich über aktuelle Angebote. Sie können die Auswahlkriterien recht flexibel auf Ihre eigenen Bedarfe anpassen.

Fazit: Es bleibt spannend 

Die Neuerungen, die 5G mit sich bringen wird, sind deutlich umfangreicher, als wir uns dies heute vorstellen können. Es geht dabei nicht mehr nur um mehr Bandbreite oder längere Akkulaufzeiten fürs Smartphone oder Tablet. Neue Arten der Fortbewegung und Dienstleistungen werden entstehen, die allen das Leben hoffentlich einfacher und bequemer machen. Genügend Ideen sind hierfür vorhanden. Es wird spannend, welche sich davon in Zukunft sinnvoll umsetzen lassen und welche neuen Anwendungen entstehen, an die heute noch niemand gedacht hat.

Bis dahin werden sich die Preise für die notwendige Hardware und die 5G-Mobilfunktarife sicherlich noch deutlich nach unten entwickeln. In zwei Jahren wird es voraussichtlich keine neuen Smartphones und Tablets mehr geben, die ohne 5G Modem ausgeliefert werden. Ähnliches war vor Jahren beim Umstieg von 3G auf 4G zu beobachten.

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