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5. Provisionen: Zur Berechnung gibt es mehrere Modelle

Die anfallenden Provisionen werden bei Affiliate-Programmen unterschiedlich berechnet, grundsätzlich gibt es jedoch drei Modelle. Welches davon zum Einsatz kommt, entscheidet normalerweise der Anbieter eines Partnerprogramms.

Pay per Click : Beim weit verbreiteten Pay per Click wird jeder Klick vergütet, den Besucher Ihrer Homepage auf den Partner-Link ausführen. Dabei ist es egal, ob der Besucher einen Kauf tätigt oder andere Aktionen auf der Website des Unternehmens ausführt. Klickprovisionen liegen in der Regel zwischen zwei und zehn Cent pro Klick, können aber auch höher sein.

Pay per Sale : Dabei bekommt der Affiliate eine Vergütung für jeden Kauf, der über seine Homepage generiert wurde. Die Provision liegt je nach vermitteltem Produkt oder Service in der Regel zwischen 5 und 25 Prozent, sie kann bei Internet-basierten Dienstleistungen wie E-Books allerdings auch mal bis zu 70 Prozent betragen. Rechnet der Werbepartner über einen Vermittler ab, kann er bei Kunden wie Versandhäusern mit 7 bis 10 Prozent des Warenwertes rechnen.

Pay per Lead : Bei dieser Variante erhält der Werbepartner eine Vergütung für jede Aktion, die ein Besucher ausführt. Eine Aktion kann beispielsweise die Anforderung eines Katalogs oder von Warenproben, das Ausfüllen eines Formulars oder die Bestellung eines Newsletters sein. Der Programmanbieter zahlt also für die erhöhte Chance, einen Neukunden zu akquirieren. Meist gibt es eine feste Provision nach Anzahl qualifizierter Interessenten.

Welches Modell zum Einsatz kommt, legt der Programmanbieter fest. Bestimmte Vergütungsmodelle können auch kombiniert werden. Eine häufig gewählte Mischform sind Partnerprogramme, bei denen das werbende Unternehmen seinen Affiliates sowohl eine geringe Vergütung für Klicks zahlt (Pay per Klick) als auch eine Provision für jede Transaktion (Pay per Lead oder Pay per Sale).

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