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5. Den Arbeitsspeicher ohne Registry-Eingriff defragmentieren

29.01.2004 | 12:40 Uhr |

Was für die Auslagerungsdatei gilt, die im Grunde genommen einfach ein virtueller Arbeitsspeicher ist, gilt natürlich auch für das RAM selbst: Je mehr Programmelemente im Arbeitsspeicher abgelegt werden, desto geringer die Verarbeitungsgeschwindigkeit. Abhilfe schafft auch hier eine Art von Defragmentierung. Dazu müssen Sie nicht einmal in die Tiefen der Windows-Registrierung hinabsteigen; es genügt, eine simple Datei anzulegen.

1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste an eine freie Stelle des Windows-Desktops, und wählen Sie im Kontextmenü den Befehl "Neu, Textdokument".

2. Doppelklicken Sie auf die neu angelegte Datei, und tippen Sie den Befehl "Mystring = (16.000.000)" ein. Sollte Ihr System über weniger als 128 Megabyte Arbeitsspeicher verfügen - was bei Windows XP nicht empfehlenswert ist -, schreiben Sie in das leere Dokument "Mystring=(8.000.000)".

3. Im Menü "Datei" wählen Sie den Befehl "Speichern unter", als "Dateityp" stellen Sie "Alle Dateien" ein, und bei "Dateinamen" tippen Sie eine aussagekräftige Bezeichnung wie etwa Ramdefrag.VBS ein, bevor Sie die Datei mit einem Klick auf "Speichern" sichern.

4. Ein Doppelklick auf die auf dem Desktop abgelegte Datei genügt, um die Inhalte des Arbeitsspeichers zu optimieren. Dies ist dann empfehlenswert, wenn Sie mit großen Dateien, wie etwa TIF-Grafiken gearbeitet haben.

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