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5. Das Gratis-Tool Adobe Gamma

04.04.2009 | 09:33 Uhr | Markus Schelhorn,

5. Das Gratis-Tool Adobe Gamma

Adobe-Gamma ermöglicht eine Bildschirmkalibrierung
Vergrößern Adobe-Gamma ermöglicht eine Bildschirmkalibrierung

Auch Adobe liefert bei Photoshop ein einfach gehaltenes Hilfsprogramm namens Adobe Gamma mit, das beim Farbkalibrieren hilft. Das Programm arbeitet nach dem "Über den Daumen gepeilt"-Prinzip und erreicht mit einem guten Auge halbwegs brauchbare Ereignisse. Für viele Zwecke reicht das Mini-Tool bereits aus.
Weil vor allem die abgebildeten Graustufen wichtig sind, zeigt Adobe Gamma graue Farbfelder an, über die der Anwender dann eine Feinabstimmung durchführen kann. Sie starten die Software über einen entsprechenden Eintrag in der Systemsteuerung.

6. Kalibrierung mit der Spinne

Als eine bequeme und Hardware-gestützte Lösung zur Monitorkalibrierung bietet sich etwa die Spyder-Serie von Datacolor/Colorvision an.

Das Set besteht aus zwei Teilen: einem Bildsensor, der über ein USB-Kabel mit dem Rechner verbunden wird, sowie der CD/ROM mit der Kalibrierungs-Software. Zunächst installieren Sie das Programm. Auf dem Windows-Desktop sind nach Abschluss des Vorgangs zwei Icons zu finden: Eines für die Spyder-Software und eines für ein Programm für das Verwalten von Farbprofilen. Wenn Sie Spyder starten, müssen Sie das Kolorimeter, also den Farbsensor, auf den Monitor setzen und an eine USB-Schnittstelle Ihres Rechners anschließen. Sobald die Software den Sensor erkannt hat, führt Sie das Programm durch den Kalibriervorgang. Die Erläuterungen auf dem Bildschirm sind eingängig und selbst für Einsteiger verständlich.

Damit die Farbkalibrierung fehlerfrei verläuft, muss die Grafikkarte eine Farbtieffe von mindestens 24 Bit liefern, also 16,7 Millionen Farben oder mehr ausgeben. Wichtig ist ferner, dass der Monitor vor dem eigentlichen Messvorgang die Betriebstemperatur erreicht. Das Gerät sollte daher mindestens eine Stunde lang aktiv sein. Auch der Sensor benötigt einige Minuten, um richtig warm zu werden. Außerdem sollten Sie beim PC den Bildschirmschoner und die Energiespar-optionen ausschalten.

7. Gratis-Kalibrierer erstellt persönliches Farbprofil

Farb-Check: das Resultat und das unkalibrierten Bild
Vergrößern Farb-Check: das Resultat und das unkalibrierten Bild

Bei der Erstellung eigener Farbprofile für den Monitor ist auch der in der Basisversion kostenlose Monitor Calibration Winzard, kurz MCW , hilfreich. Schritt für Schritt führt das Programm den Anwender durch die einzelnen Arbeitsgänge, optional lädt die Freeware das selbst erstellte Farbprofil automatisch beim Hochfahren von Windows.
Monitor Calibration Wizard bietet zahlreiche Optionen für perfekte Bildschirmeinüstellungen. Nach der Installation folgen Sie den englischsprachigen Anweisungen. Stellen Sie Helligkeit und Kontrast zuerst passend ein, und schieben Sie in der Software anschließend mit leicht zusammengekniffenen Augen die Regler der Farbquadrate zurecht. Die inneren Quadrate und die unteren Quadrathälften müssen mit dem Rest des Vierecks verschwimmen. Zum Schluss geben Sie Ihrem persönlichen Farbprofil einen Namen und speichern es mit einem Klick auf „Save“. Damit Ihr Einstellungsprofil bei jedem PC-Start lädt, wählen Sie es bei „Load Profile“ aus und aktivieren die Option „Load at Windows startup“.

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