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Die besten WLAN-Apps für Android

11.08.2018 | 10:15 Uhr |

Mit diesen WLAN-Apps haben Sie das heimische Funknetz besser im Griff: Die kostenlosen Android-Tools analysieren drahtlose Netze, finden Konflikte, messen Übertragungsraten und vieles mehr. Normalverbraucher und Power-User finden hier neue Lieblings-Tools.

Ohne WLAN wäre es zuhause ganz schön langweilig. Unbegrenztes Surfen und maximale Erreichbarkeit sind aber nicht die einzigen Vorzüge der drahtlosen Netzwerke. Die Technik bietet viele bequeme Möglichkeiten, verbundene Geräte fernzusteuern, Bilder zu tauschen oder Musik zu streamen. Auch das Synchronisieren von Tablets und Smartphones klappt auf Knopfdruck - vorausgesetzt, Sie haben eine passende Android-App heruntergeladen.

Gleich eine ganze Reihe praktischer WLAN-Apps stellen wir Ihnen hier vor: Der Datentransfer zwischen Android-Geräten, stationären Windows-PCs oder Macs wird damit zum Kinderspiel - ohne nerviges Kabelsuchen und Herumstöpseln. Per Android-Fernbedienung haben Sie beim Filmegucken oder Musikhören Ihren Desktop-PC auch aus der Ferne im Griff, und leistungsstarke Diagnose- und Analyse-Software klopfen Ihre drahtlosen Netzwerke auf Konflikte ab. Kanalüberlagerungen, die Funkstärke und Verschlüsselungsprotokolle lassen sich damit einfach auslesen.

Weil sich die starre Gesetzgebung im Bezug auf offene WLAN-Netze in Deutschland langsam zu lockern scheint, haben wir auch für diese erfreuliche Tatsache eine passende App im Repertoire: Mit „osmino Wi-Fi:Kostenloses WiFi“ finden Sie freie und offene Hotspots weltweit - auch in Deutschland. Hierzulande ist das Angebot zwar noch überschaubar, das dürfte sich aber aller Voraussicht nach bald ändern.

Auch wenn Sie endlich einmal wissen möchten, wie schnell es im Heimnetz zugeht und ob Ihr Internet-Provider mit seinen Versprechen von rasanten Geschwindigkeiten Wort hält, finden Sie hier die richtigen Apps: Der „Net Bandwidth SpeedTest Master“ misst Up- und Download-Raten Ihrer Internetverbindung, nennt Pings verbundener Geräte und macht es möglich, WLAN-Netzte miteinander grafisch zu vergleichen.

Administratoren bekommen mit dem umfangreichen „IP Tools: Network utilities“ ein echtes Kraftpaket in die Hand. Portscanner, Traceroute und DNS-Lookup sind nur eine Auswahl der Funktionen des Tools. Die Vollversion der App verlangt zwar nach einem Griff zum Geldbeutel, erlaubt dann aber auch eine gezielte IP-Suche.

WLAN-Probleme? Das sind die besten Diagnose-Tools

NetX Network Tools

Mit diesem kostenlosen WLAN-Tool können Sie Netzwerke durchsuchen, verbundene Geräte finden oder diese per Wake-On-LAN aktivieren.

Die Gratis-App NetX Network Tools listet alle im WLAN verbundenen Netzwerkgeräte auf und liest dabei gleich eine ganze Reihe spezifischer Infos und Kennwerte aus. Gefundene Gerät behält die App auch dann auf dem Schirm, wenn diese einmal offline sind, die Signalstärke vom lokalen Funknetz misst das Tool positionsabhängig und ein Bandbreiten-Benchmark für Up- und Download-Raten ist ebenfalls an Bord. Das umfangreiche Tool kennt MAC- sowie IP-Adressen aller Geräte, findet Bonjour- sowie NetBios-Namen und beherrscht Wake-On-LAN: Damit lassen sich Netzwerkgeräte bequem per App und Smartphone aus dem Ruhezustand wecken. Viele Kennwerte sowie Übertragungsraten lesen Sie damit auch fürs mobile Datennetz aus, ein WLAN-Scanner findet Netze in der Nähe, identifiziert die Verschlüsselungsmethode und kann eventuelle Überlagerungen der Netze beziehungsweise zugehöriger Funkkanälen übersichtlich in einer grafischen Ansicht darstellen.

Funktionen satt

Geräte im verbundenen Netz können Sie mit NetX Network Tools auch anpingen oder deren primäre Ports abfragen. Sobald sich neue Geräte im Netz anmelden, kann sich die App beim Nutzer zudem mit einer Benachrichtigung melden. Auch nett: Mit einer Reihe abwechslungsreicher Themes verpassen Sie dem Layout einen neuen Anstrich, wenn der alte mal langweilt.

Fazit zum Test der Android-App NetX Network Tools

Ein besonders leistungsfähiges Diagnose-Tool für das lokale Funknetz und alle damit verbundenen Geräte. Backup- und Export-Funktionen sind an Bord.

Deutschsprachig, kostenlos

Net Master- Speed Test, WiFi Analyzer, Boost & VPN

Geschwindigkeits-Tests fürs eigene WLAN, ein VPN-Zugang und Sicherheits-Funktionen gibt es bei diesem Wifi-Tool kostenlos.

Kostenloser Netzwerk-Doktor: Bei Net Master- Speed Test, WiFi Analyzer, Boost & VPN gibt’s satte Analyse- und Diagnose-Tools fürs lokale Funknetz zum Nulltarif. Mit einem Bandbreiten-Test prüfen Sie damit die Übertragungsraten an verschiedenen Standorten im eigenen Zuhause; den Datenverbrauch installierter Apps kann das Tool ebenfalls auslesen. Das offenbart heimliche Bandbreiten-Schlucker und erlaubt es Nutzern, diese gierigen Apps vom Android-Gerät zu werfen. Das Tool kann die eigene mobile Datenverbindung via Hotspot auch für weitere Geräte zur Verfügung stellen, ein Floating-Widget hält Kernfunktionen griffbereit und Hintergrund-Apps kann das Tool ebenfalls abschalten. Das verbundene Funknetz klopfen Sie damit unkompliziert auf Sicherheitslücken ab: Kompromittierten Routern sowie DNS- und SSL-Hijacking kann die App nachspüren.

Sperren umgehen via VPN

Dieser Netzwerk-Scanner kommt mit einem sympathischen Extra daher: Mit einem verschlüsselten VPN-Zugang können Sie damit diverse Ländersperren etwa für YouTube-Videos, Zeitungsartikel oder Media-Streams umgehen. 50 MB gibt es dabei täglich gratis, wer mehr will, muss zu einem kostenpflichtigen Upgrade greifen. Nett: In der Statusleiste misst die App die aktuellen Transferraten in Echtzeit und ein Verbrauchszähler ist ebenfalls an Bord. Leider macht das leistungsstarke Tool jede Menge Werbung.

Fazit zum Test der Android-App Net Master- Speed Test, WiFi Analyzer, Boost & VPN

Dieses Diagnose-Tool fürs lokale Funknetz punktet mit VPN-Zugang, einem praktischen Floating-Widget und Booster-Funktionen.

Deutschsprachig, kostenlos

WiFi Analyzer

Kompaktes Multitalent: Diese App findet verbundene Geräte im Funknetz, empfiehlt Frequenzkanäle und kann mit einfacher Bedienung auch Laien ansprechen.

Mit dem WiFi Analyzer lernen Sie Ihr lokales Funknetz besser kennen: Alle angemeldeten Geräte listet das Tool übersichtlich auf, so lassen sich auch mögliche Bandbreiten-Schnorrer identifizieren und wenn der Nachwuchs nach Zapfenstreich noch auf Facebook plaudert, sammeln Sie damit ebenfalls unbemerkt Beweismaterial. Auch Signalstärken, Latenzen, ausgelastete Funkkanäle und Router-MAC-Adressen sind der App bekannt. Auf das Einstellungsmenü vieler Router können Sie ebenfalls per App zugreifen, eine Empfehlung für störungsfreie Kanäle ist verfügbar und die Analaysen lassen sich per Export-Funktion auch archivieren oder weiterleiten. Das Tool liest Funknetze mit 2,4 GHz und mit 5 GHz aus. Ein abgedunkeltes Design für den nächtlichen Funknetz-Check ist an Bord und alle Ergebnisse der App lassen sich exportieren.

Pro-Version verfügbar

Mit der Premium-Version für 2,49 € (Testzeitpunkt) verschwindet bei dieser App ein dezenter Werbebalken, auf den Funktionsumfang hat das Upgrade aber keinen Einfluss. Die übersichtlich aufgebaute App ist einsteigerfreundlich, bleibt beim Layout stets kompakt und präsentiert Übertragungsraten besonders anschaulich auf einer grafischen Anzeige.

Fazit zum Test der Android-App WiFi Analyzer

Klein, einfach, übersichtlich: Dieses Diagnose-Tool fürs WLAN findet Netzwerkprobleme, hilft bei der richtigen Kanalwahl und bleibt trotz umfangreicher Infos immer übersichtlich.

Deutschsprachig, kostenlos

Fing - Netzwerk-Scanner

Kostenloser Netzwerk-Scanner mit langer Funktionsliste: Mit dieser App listen Sie verbundene Geräte im WLAN auf, lesen IP- sowie MAC-Adressen aus und richten Portverbindungen ein.

Der Fing - Netzwerk-Scanner ist ein beliebtes Gratis-Tool zur Netzwerk-Analyse und kann auch im Test schnell überzeugen. Der WLAN-Werkzeugkasten kommt mit fast 20 kostenlosen Tools daher und kann über ein Add-On zusätzlich erweitert werden. Der Scanner kann die im lokalen Netzwerk verbundenen Geräte auslesen und diese übersichtlich auf einer Karte darstellen. Soweit verfügbar, verrät die Auflistung hier neben der IP- auch die MAC-Adressen, Hersteller- sowie Markennamen lassen sich auslesen und Statusmeldungen einzelner Geräte sind ebenfalls verfügbar. Per Wake-On-LAN aktivieren Sie Geräte mit der App auch drahtlos, ein Portscanner findet offene Ports und beim Herstellen von Portverbindungen via FTP, Browser oder SSH ist das Tool ebenfalls eine Hilfe. Bestehende Verbindungen lassen sich auch via Ping prüfen, DNS-Lookup wird unterstützt und sogar ein Nachtmodus ist an Bord. Die App ist auch für iOS-Geräte verfügbar.

Extras via Fingbox-Hardware

Mit einem kostenlosen Konto beim Anbieter und einer kostenpflichtigen Hardware-Box, bietet die App noch mehr Kontrolle übers WLAN. Dazu gehört ein Sweet-Spot-Scanner, der im Funknetz die Orte mit optimaler Empfangsqualität identifiziert, ein Geräte-Blocker sowie ein Sicherheits-Tool, das fremde Geräte im WLAN aufspüren kann.

Fazit zum Test der Android-App Fing - Netzwerk-Scanner

Satte Funktionen, eine flotte Arbeitsweise und einfache Bedienung machen diesen Netzwerk Scanner für fortgeschrittene Nutzer attraktiv.

Deutschsprachig, kostenlos

SyncMe Wireless

Mit dieser App können Sie Dateien auf Android-Geräten mit Windows-PCs, Linux-Rechnern oder mit Macs synchronisieren. Das klappt auch automatisch, etwa wenn Sie nach Hause kommen.

Fotos, Musik oder Dokumente: Auf Smartphones sammeln sich mit der Zeit jede Menge Daten an, besonders wer Android-Geräte auch beruflich nutzt, kann davon ein Lied singen. Damit Sie im Schadensfall oder bei Verlust nicht auch Ihren geliebten Bits und Bytes Lebewohl sagen müssen, hilft SyncMe Wireless : Die App kann ausgewählte Dateien und Ordner automatisch und unauffällig im Hintergrund mit einem Datenspeicher synchronisieren, wenn sich das Smartphone zum Beispiel abends wieder im heimischen WLAN anmeldet. Dabei wird Ein- sowie Zwei-Wege-Synchronisation unterstützt und Backups können auf Windows-PCs, Macs aber auch Linux-Rechnern oder einem NAS erstellt werden. Eine zusätzliche Software ist für den Zielspeicher dabei nicht notwendig, lediglich die Dateienfreigabe muss autorisiert werden.

Backups nach eigenem Timing

Automatische Backups lassen sich mit dieser App flexibel schalten: Zu bestimmten Uhrzeiten, nach festgelegten Zeitintervallen oder auch nur an bestimmten Wochentagen ist das möglich. Mit Wake-On-LAN (WOL) schalten Sie den heimischen Rechner für die Synchronisation per App ebenfalls automatisch ein. Einige Funktionen stehen bei dieser App leider hinter einer Paywall: Dazu gehört ein erweitertes Ordner-Management sowie die praktische WOL-Funktion.

Fazit zum Test der Android-App SyncMe Wireless

Eine zuverlässige Backup-App, die mit diversen Zielspeichern arbeitet und automatisch nach flexiblen Zeitplänen synchronisieren kann.

Englischsprachig, kostenlos

Netzabdeckung

Die Verbindungsqualität Ihrer WLAN- und mobilen Datenverbindungen zeichnen Sie mit dieser App ortsabhängig auf einer Übersichtskarte auf.

Mit Netzabdeckung finden Sie Funklöcher und Orte mit erstklassigem Netzempfang gleichermaßen. Die App zeichnet auf einer einfachen Übersichtskarte das Bewegungsprofil von Nutzern auf und weist dabei die örtliche Netzqualität mit intuitiven Farben aus. Der geographische Benchmark arbeitet hier mit LTE-, UMTS-, CDMA- sowie GSM-Signalen und knöpft sich auch das heimische WLAN vor. So finden Sie auch im eigenen Haus oder im Garten jene Flecken, an denen Sie ungestört Netflix streamen können. Auch Funklöcher auf dem Weg zur Arbeit oder auf der eigenen Jogging-Route lassen sich mit der App zuverlässig identifizieren, dabei können Sie die Geschwindigkeit der Verbindungen jederzeit testen. Auch einen Durchschnittswert der Signalstärken rechnen Sie aus und die Anzahl der etwa auf Reisen verbundenen Funkzellen zählt das Tool ebenfalls.

Einfach aber solide

Diese schlichte App kommt mit kinderleichter Bedienung daher, arbeitet lobenswert geschmeidig und liest WLAN-Netze mitsamt Frequenzen, Verschlüsselungs-Ebene und MAC-Adressen aus. Mit einem Verbindungs-Benchmark testen Sie per App jederzeit die aktuell verfügbaren Up- und Download-Raten, im mobilen Datennetz sollten Sie dabei aber einen Blick aufs eigene Kontingent haben - das kann sich bei häufigen Tests nämlich schnell erschöpfen.

Fazit zum Test der Android-App Netzabdeckung

Mit diesem Verbindungs-Prüfer für Android erstellen Sie ortsgenaue Profile mit Angaben zur Qualität Ihrer Datenverbindungen im WLAN oder in den mobilen Netzen.

Deutschsprachig, kostenlos

Remote Mouse

Mit dieser App machen Sie das Android-Gerät zur drahtlosen Maus für Windows-Computer und Macs. Die Geräte müssen dafür lediglich mit dem gleichen WLAN verbunden sein.

Die kostenlose App Remote Mouse dient einem einfachen Zweck, kann aber nicht nur Couch-Kartoffeln das Leben leichter machen. Über das eigene WLAN machen Sie das Android-Gerät damit zur Computer-Maus. Wer den eigenen PC gerne als Medien-Center nutzt, kann Dank der App in Zukunft auch auf der Couch sitzen bleiben, wenn er etwa zum nächsten Musik-Titel springen will oder den laufenden Film pausieren möchte. Auch eine Tastatur emuliert die App, damit sind ohne weiteres auch Tastenkombinationen möglich. Im Hoch- oder Querformat wird das Display hier quasi zum Mousepad, mit Wischbewegungen geben Sie Kommandos: Die machen auch Doppelklicks sowie Ziehen und Ablegen möglich. Für einige Programme hat die App bereits Schnittstellen an Bord, dazu gehört etwa Power Point, der Windows Media Player und iTunes.

Treiber müssen auf Zielrechner installiert werden

Bevor das Android-Gerät mit dieser App zur Funkmaus wird, müssen Nutzer auf dem Zielrechner einen Treiber der Anbieter installieren. Den gibt es kostenlos auf der Entwickler-Webseite, im Play Store ist der Link ebenfalls zu finden. Die Software gibt es für Windows, MAC (auch DMG) sowie Linux. Die Installation ist unkompliziert und mit wenigen Klicks erledigt.

Fazit zum Test der Android-App Remote Mouse

Eine kleine und zuverlässige App mit der Sie Android-Geräte zur Funkmaus für Windows-, Linux-Computer und MACs machen können. Tastatur- und Systemkommandos inklusive.

Deutschsprachig, kostenlos

Who Use My WiFi? Network Tool

Falls sich jemand heimlich an Ihrem WLAN bedient, dann kommen Sie dem Schnorrer mit dieser App auf die Schliche.

Wenn zuhause das Internet lahmt und die Nachbarn plötzlich mit einem zufriedenen Grinsen durch die Gegend laufen... dann bedienen die sich womöglich an Ihrem Internetzugang! Deswegen muss man nicht gleich eine Blutfehde vom Zaun treten - zumindest nicht, bis die Sache eindeutig geklärt ist. Dank der App Who Use My WiFi? Network Tool finden Sie die Datendiebe bequem von der heimischen Couch aus: Das Tool listet neben Bezeichnungen und den Bandbreiten ausgewählter Funknetze nämlich auch die damit verbundenen Geräte auf. Ob da etwas nicht stimmt, ist dann erst einmal ein einfaches Zahlenspiel: Sind mehr Geräte verbunden, als Sie selbst benutzen, dann haben Sie einen blinden Passagier an Bord. In dem Fall können Sie entweder kurz das WLAN abschalten und genau hinhören, woher laute Flüche zu vernehmen sind - oder Sie reden doch mal mit den Nachbarn. Ein neues WLAN-Kennwort sollten Sie in jedem Fall festlegen. Auch für Eltern hat die App einen Wert, damit lässt sich nämlich schnell herausfinden, ob der Nachwuchs verbotener Weise im Internet surft.

Einfach, zuverlässig aber nicht immer eindeutig.

Der WLAN-Scan läuft bei der App denkbar einfach und weitgehend automatisch ab. Anschließend können Sie lokale IP-Adressen sowie kurze Beschreibungen der angeschlossenen Geräte ablesen. Neben dem Hersteller nennt die App auch MAC-Adressen. Zur Ortung von Nutzern reicht das aber nicht unbedingt aus, auch die Signalstärke der verbundenen Geräte wird nicht angezeigt.

Fazit zum Test der Android-App Who Use My WiFi? Network Tool

Eine einfache WLAN-App, die auf Tastendruck herausfindet, welche Geräte mit Ihrem Funknetz verbunden sind.

Deutschsprachig, kostenlos

AirDroid: Fernzugriff & Daten

Mit dieser App stehen Ihnen viele Funktionen des Android-Gerätes drahtlos und komfortabel am PC zur Verfügung.

Mit AirDroid: Fernzugriff & Daten können Sie Bilder, Musik oder Videos bequem und plattformübergreifend austauschen - und das ohne jeden Kabelsalat. Zwischen Windows-Rechnern, MACs und Android-Geräten läuft die Übertragung damit übers WLAN, ein Fernzugriff auf verbundene Gerät ist auch via Internet möglich. Der bequeme Datentransfer ist aber nicht die einzige Stärke der App: Android-Funktionen lassen sich damit komfortabel weiterleiten. Anrufe, Chats oder SMS können Sie so beispielsweise auf einem PC spiegeln und von dort aus bearbeiten. Besonders das Beantworten von Textnachrichten geht mit einer physischen Tastatur schneller und weniger ermüdend von der Hand. Per Web-Client können Sie verlegte Geräte mit AirDroid auch orten oder (heimlich) das Kamerabild abfragen. Auch ohne Root machen Sie Screenshots, Teilen die Zwischenablage von PC und Smartphone oder steuern Apps wie WhatsApp, Facebook und Co.

Einschränkungen in der Gratis-Version

In der kostenlosen Version der App müssen Nutzer noch mit Werbung leben und kleine Einschränkungen hinnehmen. Dazu gehört etwa ein nerviges Größenlimit beim Austauschen von Dateien, begrenzte Dateiübertragungen und keine Möglichkeit, ganze Ordner zu senden. Leider gibt es die Pro-Version der App nur im Abo: Für knapp zwei Euro pro Monat.

Fazit zum Test der Android-App AirDroid: Fernzugriff & Daten

Macht Kabel überflüssig: Mit dieser App können Sie drahtlos Dateien im Funknetz austauschen, Chats sowie Anrufe auf einen PC oder MAC umleiten und verlorene Geräte orten.

Deutschsprachig, kostenlos

WiFi Locator

Kleine App mit großem Nutzen: Diese einfache Anwendung schaltet das WLAN-Modul von Android-Geräten automatisch ab, wenn es nicht gebraucht wird. Die Besonderheit: Das klappt ohne GPS.

Wer stets mit aktivem WLAN-Modul herumläuft, der verschenkt Akku-Ladung: Weil das Android-Gerät unentwegt nach einem bekannten Funknetz sucht, in dem es sich einloggen kann, geht auf diese Weise oft unbemerkt wertvolle Geräte-Laufzeit verloren. Der WiFi Locator schiebt diesem Stromverlust einen Riegel vor, indem er die WLAN-Verbindung auf Android-Geräten automatisch deaktiviert, sobald Nutzer alle bekannten Funknetze verlassen haben. Das ist zwar an sich nicht neu, der Wifi Locator macht das aber ohne GPS und damit anders als die Konkurrenz. Der Vorteil: Ohne aktives GPS-Modul lässt sich natürlich viel effektiver Strom sparen und Nutzer werden nicht pausenlos geortet. Auch das Reaktivieren übernimmt die App: Nach einem flexiblen Zeitintervall (zwischen 0 und 30 Sekunden) schaltet das Tool die WLAN-Verbindung wieder ein, sobald das Display aktiviert wurde.

Kleine Extras (auch für Root-Nutzer)

Auf Geräten mit Root können Sie per App und QR-Code alle gespeicherten Funknetze bequem auf ein zweites Gerät übertragen, das Anzeigen von Passwörtern ist so ebenfalls möglich. Auch ohne Root steht ein Countdown-Timer zum Abschalten des WLAN-Moduls zur Verfügung und alle gespeicherten sowie aktuell erreichbaren Funknetze können Sie per App auflisten.

Fazit zum Test der Android-App WiFi Locator

Dieses noch neue WLAN-Tool kann mit einem cleveren Funktionsprinzip und zuverlässiger Arbeitsweise schnell überzeugen.

Deutschsprachig, 1,99 €

WiFi Warden

Dieser WLAN-Doktor analysiert das heimische Funknetzwerk im Detail und bietet einen Schwachstellen-Scanner.

Rundum-Check fürs heimische Funknetz: Der WiFi Warden nimmt Ihr WLAN unter die Lupe, benennt beanspruchte Kanäle und Frequenzen, identifiziert den Hersteller angeschlossener Modems, erkennt Verschlüsselungstypen und weist die Signalstärke aus. Auch die Entfernung vom Router, SSIDs, MAC-Adressen und die Sicherheitseinstellungen listet der Netzwerk-Prüfer zuverlässig auf. Nettes Extra: Ein WPS-Schwachstellenscanner ist an Bord und ein WPS-Standard-PIN-Generator ist ebenfalls verfügbar. Dafür ist allerdings Android 5.0 nötig, Geräte mit Root schaffen es schon ab Version 4.4. Sicherheit ist bei der App ein Schwerpunkt: Risiken etwa durch WPS-Verbindungen werden identifiziert und auch für Laien verständlich erklärt. Die App bietet sinnvolle Hinweise und Anleitungen zum Beheben möglicher Probleme. Auch wie Sie Zugriff auf Router einiger Hersteller erhalten (Asus, TP-Link, D-Link, Zyxel), um etwa ein voreingestelltes Passwort zu ändern, verrät das Tool.

Satte Extras

Mit Port-Scanner, Passwort-Generator und gleich einer ganzen Reihe von Tipps und Ratgebern, die auch Laien verstehen, macht sich dieses flotte WLAN-Werkzeug einen guten Namen. Auch Anleitungen sind an Bord: Die erklären etwa wie man WLAN-Verbindungen verbessert oder Passwörter ändert. Eine FAQ mit Erläuterungen zu den wichtigsten Begriffen und Abkürzungen ist ebenfalls zu finden. Die sporadische Vollbildwerbung verschwindet zum Preis von 99 Cent (Testzeitpunkt).

Fazit zum Test der Android-App WiFi Warden

Ein starkes Analysetool mit einsteigerfreundlichen Hilfestellungen und Infos für ein sichereres WLAN. Das müde Design ist da schnell vergeben.

Deutschsprachig, kostenlos

Netzwerk-Browser

Mit diesem Dateibrowser fürs Funknetz verschaffen Sie Android-Geräten Zugriff auf freigegebene Ordner unter Windows, Linux oder Mac OSX.

Einfaches Programm mit großer Wirkung: Der Netzwerk-Browser macht Ordnerfreigaben von Windows oder dem Linux-Netzwerkprotokoll Samba auf Android-Geräten verfügbar. Wer also im heimischen WLAN Geräte- und vor allem betriebssystemübergreifend Dateien wie Fotos, Musik oder Videos vom stationären Rechner aufs mobile Android-Gerät laden möchte, sollte einen Blick auf das Gratistool werfen. Auch Mac-OSX-Geräte sind damit zu erreichen. Achtung: Das Einrichten der App ist nicht ganz einsteigerfreundlich. Um eine Verbindung mit einem Netzwerk herzustellen, müssen Sie die lokale IP-Adresse des bereitstellenden Computers kennen und diese zusammen mit einem gültigen Zugang (bestehend aus Nutzername und Kennwort) im Netzwerk-Browser eintragen.

Aktuelle Einschränkung: Keine Uploads

Während der Zugriff auf Windows- oder Samba-Freigaben geschmeidig funktioniert, ist ein Upload vom Android-Gerät in die Ordner der freigegebenen Systeme mit der aktuellen Version vom Netzwerk-Browser noch nicht möglich. Die Werbung schalten Sie bei der App zum Preis von 2,12 € dauerhaft ab.

Fazit zum Test der Android-App Netzwerk-Browser

Mit dem simplen aber zuverlässigen Netzwerk-Browser greifen Sie mit Android-Geräten auf Freigaben von Windows-, Linux- oder Mac-OSX-Computern zu.

Englischsprachig, kostenlos

WolOn - Wake on LAN

Zuhause im WLAN aber auch von unterwegs aus können Sie mit dieser App einen heimischen Computer aus dem Tiefschlaf wecken.

WolOn - Wake on LAN ist eine der einfachsten Apps im Play Store - unnütz ist sie deswegen aber nicht. Mit WolOn können Sie einen abgeschalteten oder im Stand-By schlummernden Computer via WLAN (Wake on LAN) oder über das Internet (Wake on WAN) wieder ins Leben rufen. Wenn der heimische Rechner also zum Beispiel als eigener Cloud-Speicher herhalten muss oder auf Sensoren und Kameras zugreift, deswegen aber nicht pausenlos angeschaltet bleiben soll, dann ist die Aktivierung aus der Ferne ein idealer Kompromiss: Dienste und Funktionen lassen sich so mit einem Auge auf den Energieverbrauch jederzeit zur Verfügung stellen. Neben der App benötigen Sie natürlich auch einen Rechner, der die Funktion unterstützt - das ist bei modernen Geräten aber fast immer der Fall. Gegebenenfalls muss die Funktion erst im BIOS oder im Betriebssystem aktiviert werden. Auch ein aktiver Router muss vorhanden sein, der die Wecksignale an den PC weiterleitet.

Mit Auto-Modus

Das Absenden des Weck-Paketes für einen schlummernden Computer können Sie mit der App auch automatisch veranlassen, sobald sich das Android-Gerät in einem bestimmen Funknetz anmeldet. Der Vorgang geht dann auf dem Android-Gerät mit einer praktischen Benachrichtigung einher. Per Widget klappt der Weckruf auch vom Homescreen aus und in einem kleinen Ratgeber verrät die App, wie man die Weckfunktion auf dem Zielrechner aktiviert.

Fazit zum Test der Android-App WolOn - Wake on LAN

Eine handliche App zum Aufwecken von PCs aus der Ferne. Praktische Extras wie eine Auto-Funktion und Statusmeldungen runden das einfache Tool ab.

Deutschsprachig, kostenlos

WiFi Overview 360

Mit diesem Analyse-Tool können Sie das eigene WLAN umfangreich abklopfen und Funknetze in der Umgebung aufspüren.

Ob am Smartphone oder auf dem Tablet: WiFi Overview 360 prüft und analysiert Funknetzwerke flott und umfassend. Alle lokal verfügbaren Drahtlos-Netzwerke werden dabei übersichtlich im Hauptfenster gelistet, inklusive Verschlüsselungstyp, Adresse, Signalstärke und des verwendeten Frequenz-Kanals. Auch das verbundene Funknetz lässt sich detailliert auslesen: Über einer Zeitachse trägt die App die Signalstärke auf, meldet Frequenz und Geschwindigkeit, MAC-Adressen, IPs und die externe IP. Ein „Kanal-Radar“ zeichnet eventuelle Frequenzüberlagerungen auf, lokale Netze lassen sich auf einem gemeinsamen Diagramm vergleichen und die Stabilität des Funk-Signals misst das Tool ebenfalls. Auf Werbung verzichtet die App nach einem Upgrade für 2,99 € (Testzeitpunkt), dabei werden dann auch weitere Widgets freigeschaltet, eine Suchfunktion speziell für offene Funknetze kommt hinzu und eine Prioritäten-Funktion für die Einwahl ins WLAN ist hier ebenfalls an Bord.

Praktischer „Kanal-Checker“

Mit dem integrierten „Kanal-Checker“ können Sie bei WiFi Overview 360 besonders einfach überprüfen, ob das heimische Funknetz an einer Signalüberlagerung leidet. Durch einen einfachen Kanalwechsel lassen sich dann oft auf einfache Weise fundamentale Probleme lösen: Wenn etwa der Nachbar mit seinem Router die gleichen Frequenz-Kanäle belegt. Praktisch: Die App empfiehlt nach dem Scan direkt den jeweils besten Funkkanal.

Fazit zum Test der Android-App WiFi Overview 360

Ein umfangreiches Analyse-Tool zum Auslesen des eigenen WLAN, um Kanalüberlagerungen zu prüfen oder um offene Funknetze zu finden (Pro-Version).

Deutschsprachig, kostenlos

Wifi Radar

Mit dieser App lassen sich Funknetze in der Umgebung geografisch orten. Ergebnisse präsentiert das Tool auf einer übersichtlichen Karte.

Mit Hilfe von GPS, Gyroskop und Kompass spürt der Wifi Radar ganz namenstreu Funknetzwerke von Nutzern in der Umgebung auf und zeichnet Ergebnisse übersichtlich in eine Ortskarte. Das setzt anfangs allerdings eine recht langwierige Kalibrierung voraus und klappt auch nur mit einem präzise eingestellten Kompass gut. Anschließend können Sie bei allen entdeckten Funknetzen die Signalstärke abfragen, Distanzen zur Signalquelle messen und Namen sowie Verschlüsselungsprotokolle auslesen. Auch Verbindungen zu den gelisteten Netzten sind auf Knopfdruck möglich. Nutzer, die ihren Schlüssel vergessen oder verloren haben, bekommen unter Umständen mit Hilfe des Passwort-Generators wieder Zugriff auf das eigene Netzwerk. Dabei versucht es die App mit dem voreingestellten Passwort von Routern und Co. Voraussetzung hierbei ist, dass die Zugangsdaten nach dem Erwerb des Gerätes nicht geändert wurden.

Kaum Anleitung

Der Wifi Radar ist simpel aufgebaut und stets übersichtlich, kommt unerfahrenen Nutzer aber leider nicht mit einem Tutorial entgegen. Das mag sich demnächst ändern, die App befand sich zum Testzeitpunkt noch im Beta-Stadium und wird regelmäßig aktualisiert. Etwas nervig: Das WLAN-Tool drückt Nutzern häufig Werbung aufs Auge, kann Kanalüberlagerungen aber sehr flott aufspüren.

Fazit zum Test der Android-App Wifi Radar

Der Wifi Radar findet Signalquellen erreichbarer Funknetze, spürt Kanalüberlagerungen auf und stellt den Zugang zum eigenen WLAN wieder her, wenn man die Zugangsdaten verlegt oder vergessen hat.

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