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Veränderungen im neuen Millennium

31.05.2012 | 10:07 Uhr |

SAP ist mittlerweile das größte europäische Softwareunternehmen. Es wird nicht verschont, als die Dotcom-Blase zerplatzt. 2003 verzeichnen die Walldorfer erstmals rückläufige Einnahmen. Mit etwa rund sieben Milliarden Euro liegt der Jahresumsatz unterhalb des Vorjahrsniveaus. Das entspricht etwa fünf Prozent. Infolge dessen wird das Portfolio geändert und durch Service-orientierte Architekturen (SOA) beeinflusst.

SOA-Projekte müssen besser organisiert werden

2004 kommt Netweaver, eine offene Integrationsplattform auf den Markt. An diese Version sollen sich zukünftig verschiedene Software-Services von Fremdanbietern anbinden lassen. Fast 25.000 Kunden in 120 Ländern zögern anfangs mit der Umstellung auf die aktuellen ERP- und Business-Suite-Releases. Nachdem die Kunden umstellen, steigen die Umsätze wieder. Im Jahre 2007 verzeichnet SAP erstmals einen Zehn-Milliarden-Euro-Umsatz.

Der Softwarekonzern investiert in Übernahmen. 2008 wird der Kauf von Business Objects, einem Analytics-Spezialisten, abgeschlossen. Der Deal hat einen Wert von 4,8 Milliarden Euro. Zwei Jahre später steckt SAP 4,6 Milliarden Euro in die Akquisition von Sybase , einem Datenbank- und Mobile-Spezialisten. Ende 2011 fließen rund 2,5 Milliarden Euro in den Kauf von Successfactors . Dieses Unternehmen bietet Human-Capital-Management-Lösungen (HCM) aus der Cloud an.

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