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4. Tempo beim Surfen: Die optimale Anschlussgeschwindigkeit auswählen

Wie schnell Ihr Internet-Zugang ist, hängt von der Bandbreite ab, also der Übertragungsleistung des DSL-Anschlusses. Sie gibt an, welche Datenmenge pro Sekunde im Idealfall übertragen werden kann. DSL-Anbieter bewerben in der Regel den Downstream, also die Übertragungsgeschwindigkeit vom Internet zum lokalen PC. Sie legt fest, wie schnell Sie surfen können. Sie haben die Wahl zwischen mehreren Geschwindigkeiten. Die Telekom bietet bei DSL 1000 (16,99 Euro monatlich) maximal 1024 KBit pro Sekunde, bei DSL 2000 (19,99 Euro monatlich) rechnerisch das Doppelte und bei DSL 3000 (24,99 Euro monatlich) das Dreifache. Der Upstream beträgt bei DSL 1000 128 KBit/s, bei DSL 2000 182 KBit/s und 384 KBit/s bei DSL 3000.

Für private Zwecke reicht DSL 1000 im Normalfall aus. Damit surfen Sie ungefähr 16 Mal schneller als über einen ISDN-Zugang mit 64 KBit/s. Ob sich der monatliche Aufpreis von 3 Euro (DSL 2000) oder 8 Euro (DSL 3000) lohnt, hängt davon ab, was Sie im Internet machen. Beim Seitenaufbau werden Sie kaum Tempogewinn spüren. Ihre Vorteile ausspielen können die beiden schnellen DSL-Anschlussvarianten in Heimnetzwerken und bei Downloads. In Gebieten, in denen Sie keinen vollwertigen DSL-Anschluss bekommen, bietet die Telekom übrigens einen DSL-384-Anschluss mit 384 KBit/s Downstream und 48 KBit/s Upstream an. Die Kosten sind mit denen bei DSL 1000 identisch.

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