33704

4. Ist die Netzkonfiguration mit Windows 2000 einfacher?

Was dahinter steckt: Für alle Arbeiten an der Netzwerkkonfiguration stellt Windows 2000 einen Assistenten bereit. Er führt durch alle notwendigen Einstellungen. Das ist im Prinzip zu begrüßen, aber nicht ganz unproblematisch. Gerade unerfahrene Anwender stehen oft vor dem Problem, dass sie Einstellungen wieder ändern wollen, die sie mit dem Assistenten vorgenommen haben. Dabei ist es unpraktisch, dass kein Vergleich mit den bisherigen Einstellungen möglich ist. Sie müssen entweder die Netzwerkverbindungen jedes Mal löschen und komplett neu einrichten oder ohne den Assistenten auf die Suche nach den Einstellungen gehen - ein grundsätzlicher Nachteil solcher Assistenten.

Gut gelöst ist die Einteilung aller Netzwerkverbindungen in Kategorien. Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf die Netzwerkumgebung klicken und aus dem Kontextmenü "Eigenschaften" wählen, finden Sie je ein Icon für alle Verbindungen zu Internet-Providern, pro Netzwerkkarte ein Icon für die zugehörige Verbindung sowie ein Icon "Eingehende Verbindungen" für eingerichtete Zugänge für die Einwahl von außen. Das ist entschieden übersichtlicher als bei den älteren Windows-Versionen, auch wenn die Umstellung einen gewissen Lernaufwand erfordert.

Fazit: Die Kategorisierung der Netzwerkverbindungen stellt gegenüber den alten, aufgeblähten Dialogen der bisherigen Windows-Versionen einen gewaltigen Fortschritt dar und hilft, die Übersicht zu behalten. Auch der Assistent ist nützlich, bietet allerdings keine Hilfe für nachträgliche Änderungen.

PC-WELT Marktplatz

33704