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4. Einheitliche Datei-Formate

28.09.2010 | 10:24 Uhr |

Plattform-übergreifende Kompatibilität? Mac und Windows PCs existieren nun schon seit mehr als einem viertel Jahrhundert nebeneinanderher und dennoch haben Nutzer immer wieder Probleme, Daten wischen den System hin- und herzu verschieben - und das ohne die Schwierigkeiten wie etwa unter Linux zu berücksichtigen. Möchten Sie etwa Daten zwischen unterschiedlichen Anwendungs-Typen verschieben oder eine Datei öffnen, die in einem älteren Format abgespeichert wurde? Oftmals haben Sie bessere Chancen, die Datei auszudrucken und neu abzutippen.

Die derzeit mehr als tausend unterschiedliche Formate sind in der Regel mit einem einzelnen Programm verbunden. Daher wäre ein einziges bearbeitbares Format sinnvoll, das jede Plattform akkurat darstellen kann (und mit allen dazugehörigen Formateinstellungen) und das der Nutze problemlos zwischen den einzelnen Anwendungen hin- und hervorschieben kann - ganz ohne nervige Datei-Konvertierung und mysteriösen Schriften. Einfach nur speichern, senden, öffnen - ohne irgendwelche ungebetenen Überraschungen.

Innerhalb der letzten vier Jahre hat die OpenDocument-Format-Gemeinschaft (ODF) ein XML-basiertes Format vorangetrieben, das es dem Nutzer ermöglicht, Office-Dokumente Anwendungs- und Plattform-übergreifend zu öffnen und zu bearbeiten. Die ODF erhielt für ihr Vorhaben die Unterstützung von internationalen Regierungen und Herstellern sowie deren Produkte (Google Docs, Open Office). Doch: Solange Microsoft ODF nicht seinen Segen gibt, dreht sich die ODF-Bewegung im Kreis.

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