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4. Der gedrosselte Tempomacher: 802.11a (Teil II)

28.08.2003 | 08:38 Uhr |

Beim Einsatz in Europa verschärft sich das Reichweitenproblem von 802.11a- Geräten aufgrund technischer Vorschriften. Die deutsche Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (Reg TP) gab das 5-GHz-Band nur unter Auflagen für WLANs frei: 802.11a-Geräte dürfen nur mit der sehr geringen Sendeleistung von 30 Milliwatt (mW) in Gebäuden betrieben werden, was 15 bis 20 Metern Reichweite entspricht.

Negativ für Büroanwender ist, dass sie 11a-Geräte nur im Frequenzbereich von 5,15 bis 5,25 GHz nutzen dürfen: Damit reduziert sich die Anzahl der nicht überlappenden Funkkanäle auf vier und damit auch die Anzahl von Access Points, die störungsfrei nebeneinander funken. 11a-Komponenten lohnen sich also nur, wenn Sie ein neues WLAN aufsetzen und auf kurze Entfernung viele Nutzer mit hoher Datenrate versorgen wollen. Diese Lösung bietet sich für Unternehmen oder Betreiber öffentlicher WLANs (Hot Spots) an, die ein dichtes Netz von Access Points aufziehen. Für den Heimanwender ist 802.11a weniger geeignet.

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