195486

4. Compact-Flash-Karten: Das Dateisystem setzt das Größenlimit

Bislang arbeiten sehr viele Digitalkameras mit dem Dateisystem FAT16, das noch aus DOS-Zeiten stammt. Damit lassen sich maximal 2 GB verwalten. Wenn Sie eine 4-GBKarte in eine Digitalkamera mit FAT16 stecken, können Sie in der Regel nur 2 GB nutzen, der restliche Speicher liegt brach. Nur Kameras, die FAT32 unterstützen, sind auch in der Lage, Speicherkarten mit einer Kapazität über 2 GB voll auszunutzen.

Welches Dateisystem eine Kamera verwendet, steht im Handbuch oder in den technischen Produktangaben der Hersteller. Die 60 Anschluss-Pins stecken in der Kamera, an der Speicherkarte ist der Anschluss als Buchse ausgeführt. Das macht die Kontakte der Compact-Flash-Karten weitgehend unempfindlich gegen Beschädigungen.

Compact-Flash-Karten sind in zwei Versionen erhältlich: Typ I und Typ II. Der Unterschied liegt in der Kartendicke. Karten vom Typ I sind 3,3 mm hoch, Typ-II-Karten dagegen 5 mm. Typ-II-Karten passen also nicht in einen Typ-I-Steckplatz. Die Technologie ist jedoch abwärtskompatibel, so dass Karten vom Typ I in einen Typ-II-Steckplatz passen.

PC-WELT Marktplatz

195486